Schelshorn Anton

Geb.: 28.12.1917 in Garmisch-Partenkirchen
Truppenteil
: Dienstantritt am 3.11.37 4./Art.Rgt.46 Straubing
Dienstgrade: *Juni 1940 Gefreiter

Berichte für den Antrag für die Verleihung des Sturmabzeichens:
Angriff des I.R.474 auf Teteghem am 2.6.1940 (aus Antrag f.d.Verleihung des Sturmabzeichens (4./A.R.46)
Der Angriff wurde mit einem Battl.vom Brückenkopf westl. a´Mou-unleserlich- auf Teteghem vorgetragen. Haert Südl.les Moeres stieß das Battl. auf heftigen
Widerstand und erreichte kämpfend als vordere Linie -unleserlich-ser auf der Höhe südostw.N.D. des Neiges. Die Flanken des Battl.s waren rechts und links
ungedeckt. Am Spätnachmittag führte der Feind mit 10 mittl.Kampfwagen und Infanterie einen Gegenstoß durch -unleserlich- Feuer der Pak und der schw.Artillerie zusammenbrach.
4./A.R.46 war dem Battl.als Sturmartillerie zugeteilt. Der Gefr.Schelshorn war dem vorgesch.Beboachter als Funker zugeteilt. Durch seinen unerschütterlichen
Einsatz hatte er an der Abwehr des feindl.Panzerangriffes wesentlichen Anteil.
Der Angriff der 98.I.Div.auf Chamelin et les Fresne (aus Antrag f.d.Verleihung des Sturmabzeichens (4./A.R.46)
Der Angriff wurde von den Höhen westl.Bouguignon am Abend des -unleserlich- auf den feindbesetzten, am gegenüberliegenden Höhenrand befindlichen Ort Chamelin
et les Fresne vorgetragen. An der Spitze der Infanterie -unleserlich- schoß die 4./A.R.46, die mit einer weiteren schweren Batterie den Angriff als
Sturmartillerie unterstützte, die Höhe sturmreif. Der Angriff stützte sich wesentlich auf dieses Artillerie-Feuer. Der Gefr.Schelshorn war dem vorgesch.Beobachter
als Funker zugeteilt.
Angriff der 62.I.Div.über den Grivette Grund auf Vileeneuve am 11.6.1040 (aus Antrag f.d.Verleihung des Sturmabzeichens (4./A.R.46)
Das Battl., dem die 4./A.R.46 als Sturmartillerie zugeteilt war, trug seinen Angriff vom Höhenrand am Grivette Grund über Chateau Coll-unleserlich-
in Richtung auf den südl.Talrand am Abend des 11.6.40 vor. Der Feind war in dem stark durchschnittenen Gelände fest eingebaut und verteidigte sich
zäh. Der Vorgesch.Beobachter gind mit der Infanterie soweit als möglich war vor und bot den Feuerschutz bis zum Einbruch der Dunkelheit. Der Gefr.
Schelshorn ging bei diesem Angriff mit dem Vorgesch.Beobachter als Funker vor.
Aussage von Lt.Degenkolb:
a) Die damaligen Gefreiten Schelshorn und Seitz befanden sich am 2.6.40 als Funker beim Vorg.Beobachter Ltn.v.Bray. Mit diesem gingen sie mit in vorderste Linie vor
   und waren durch ihre genaue und saubere Arbeit maßgeblich an der Abwehr des feindlichen Angriffes beteiligt.
b) Die beiden Funker Shelshorn und Seitz gingen am Abend des 11.6.40 mit dem Vorg.Beobachter in Richtung auf den südlichen Talrand des Grivette-Grundes mit
   Infanterie vor. Trotz heftigsten feindlichen Feuers erfüllten sie ihre Aufgaben als Funker hervorragend, -unleserlich- der Vorg.Beobachter alle von der Inf.
   bezeichneten Ziele wirkungsvoll bekämpfen konnte.