Seitz Hans

Truppenteil: 4./Art.Rgt.46 (*Juni 1940)
Dienstgrade: *Juni 1940 Gefreiter

Berichte für den Antrag für die Verleihung des Sturmabzeichens:
Angriff des I.R.474 auf Teteghem am 2.6.1940 (aus Antrag f.d.Verleihung des Sturmabzeichens (4./A.R.46)
Der Anrgiff wurde mit einem Battl.vom Brückenkopf westl.a´Moutos auf Teteghem vorgetragen. Hart südl.les Mores stieß das Battl. auf heftigen Widerstand und erreichte
kämpfend als vordere Linie die -unleserlich- auf der Höhe südostw.N.D.des Neiges. Die Flanken des Battl. waren rechts und links ungedeckt. Am Spätnachmittag führte der
Genger mit 10 mittl.Kampfwagen und Infanterie einen Gegenstoß durch, der im Feuer der Pak und der schw.Artillerie zusammenbrach. 4./A.R.46 war dem Battl.als Sturmartillerie
zugeteilt. Der Gefr.Seitz als Funker beim Vorg.Beobachter hatte durch seinen unerschrockenen Einsatz wesentlichen Anteil an der Abwehr des feindl.Angriffes.

Der Angriff der 98.I.Div.auf Chamelin et les Fresne am 6.6.1940 (aus Antrag f.d.Verleihung des Sturmabzeichens (4./A.R.46)
Der Angriff wurde von den Höhen westl.Bourguignon am Abend des -unleserlich- auf den feindbesetzten, am gegenüberliegenden Höhenrand befindlichen Ort Chamelin
et les Fresne vorgetragen. An der Spitze der Infanterie -unleserlich- schoß die 4./A.R.46, die mit einer weiteren schweren Batterie den Angriff als
Sturmartillerie unterstützte, die Höhe sturmreif. Der Angriff stützte sich wesentlich auf dieses Artillerie-Feuer. Der Gefr.Seitz war dem vorgesch.Beobachter
als Funker zugeteilt.

Angriff der 62.I.Div.über den Grivette Grund auf Vileeneuve am 11.6.1040 (aus Antrag f.d.Verleihung des Sturmabzeichens (4./A.R.46)
Das Battl., dem die 4./A.R.46 als Sturmartillerie zugeteilt war, trug seinen Angriff vom Höhenrand am Grivette Grund über Chateau Coll-unleserlich-
in Richtung auf den südl.Talrand am Abend des 11.6.40 vor. Der Feind war in dem stark durchschnittenen Gelände fest eingebaut und verteidigte sich
zäh. Der Vorgesch.Beobachter gind mit der Infanterie soweit als möglich war vor und bot den Feuerschutz bis zum Einbruch der Dunkelheit. Der Gefr.
Seitz ging bei diesem Angriff mit dem Vorgesch.Beobachter als Funker vor.

Aussage von Lt.Degenkolb:
a) Die damaligen Gefreiten Schelshorn und Seitz befanden sich am 2.6.40 als Funker beim Vorg.Beobachter Ltn.v.Bray. Mit diesem gingen sie mit in vorderste Linie vor
   und waren durch ihre genaue und saubere Arbeit maßgeblich an der Abwehr des feindlichen Angriffes beteiligt.
b) Die beiden Funker Shelshorn und Seitz gingen am Abend des 11.6.40 mit dem Vorg.Beobachter in Richtung auf den südlichen Talrand des Grivette-Grundes mit
   Infanterie vor. Trotz heftigsten feindlichen Feuers erfüllten sie ihre Aufgaben als Funker hervorragend, -unleserlich- der Vorg.Beobachter alle von der Inf.
   bezeichneten Ziele wirkungsvoll bekämpfen konnte.

Aussage von Uffz.Pickert Hans
Die damaligen Gefreiten Schelshorn und Seitz befanden sich am 6.6.40 als Funker beim Vorg.Beobachter. Durch ihr gutes und schnelles Arbeiten trotz starken Abwehrfeuers
war es möglich die feindlichen Widerstands-unleserlich- sturmreif zu schiessen. Mit der Infanterie und dem Vorg.Beobachter gingen sie vor und hatten somot großen
Anteil an der guten und entscheidenden Wirkung der Artillerie.