| Befehle Februar 1944 |
| 35.Inf.Division
Div.Gef.St., den 23.2.1944 Ib Nr. 209/44 geh.II.Angel. Bezug: 35.In.DIv. Ib Nr.209/44 geh.v.16.2.44. Betr.: Verstärkung der Wache am General Hoßbach-Damm 1.) Die Wache am General Hoßbach Damm ist wegen der besonderen Bedeutung der Brücke und der mehrfachen Zusammenstöße mit Banden am 24.2.44 früh nochmals zu verstärken. Zu diesem Zweck sind aus dem beim Kdr.Dinatru.35 befindlichen Alarmzug weitere 6 Mann mit 1 le.M.G. am 24.2. früh der Brückenwache zuzuführen. 2.) Diese 6 Mann sind bei Dunkelheit als 2.Pendelstreife von der Ost- zur Westbrücke und umgekehrt einzusetzen. Bei Tage dienen sie als Stoßreserve. Sie sind, verstärkt durch Abstellungen aus der übrigen Wache dazu einzusetzen, um unter Führung eines Uffz. etwa aufgretretene Banden nachhaltig zu verfolgen oder, falls keine Banden aufgetreten sind, täglich je eine Spähtrupp in des der Brücke vorgelagerte Waldgebiet durchzuführen. Über die hierbei festgestellten Beobachtungen (Zusammentreffen mit Zivilisten oder Banden, Auffinden von Lagern, Fußspuren u.dgl.) ist laufend Meldung zu erstatten. 3.) Der bisherige Wachabende, Oberwachtm.Wentsch, Vet.Kp.35, wird am 24.2.44 früh (8,00 Uhr) durch den Oberwachtmeister Roggausch, 1.Fahrschwadr. 35, abgelöst und tritt zu seiner Einheit zurück. 4.) Der Ausbau der Verteidigungsanlagen der Brücke ist mit Nachdruck, insbesondere unter Zuhilfenahme von Zivilisten aus den umliegenden Otschaften fortzusetzen. |
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