III. Einzelgeräte zu den Sätzen der Feldsanitätsausrüstung

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Taschenbesteck zur Sanitätstasche für Sanitätsoffiziere

Abb. 29. Taschenbesteck zur Sanitätstasche für Sanitätsoffiziere.

Kleines chirurgisches und diagnostisches Instrumentarium für die Sanitätstasche des Sanitätsoffiziers.

Gewicht0,65 kg
Außenmaße des Metallkastens15 × 8 × 4 cm

Neben Skalpellen, Nadelhaltern, Nadeln, Seide u. a. sind Pinzetten, Wundhaken, Sonden, wie auch Salbenträger, Impflanzetten, Punktionsnadeln und Zentimetermaß vorgesehen.

Truppenbesteck 35nach oben

Truppenbesteck 35

Abb. 30. Truppenbesteck 35.

Instrumentarium des Truppenarztes und Bestandteil des Satzes a.

AnforderungszeichenS 700
AnlageS 1005
Gewicht des Kastens15,2 kg
Außenmaße42 × 28 × 15 cm

Das Truppenbesteck ist als Teil des Satzes a in erster Linie für den Truppenarzt als Instrumentarium zu seiner ärztlichen Ausstattung vorgesehen.

Das Besteck ist in einem Panzerholzkasten untergebracht und besteht im wesentlichen aus folgenden Einzelteilen:

1. Ein Instrumentenkocher mit 1 Siebeinsatz. In sieben Segeltuchtaschen sind Nadelhalter und Klemmen (Tasche 1 und 2), Scheren und Pinzetten (Tasche 3), Tracheotomiebesteck (Tasche 4), Skalpelle und Wundhaken (Tasche 5), Narkosegerät (Tasche 6) und zahnärztliches Instrumentarium (Tasche 7).

2. Eine Spiegeltasche mit Gerät zur Untersuchung für Hals-, Nasen- und Ohrenkranke.

3. Weitere Einzelteile, wie Augenspiegel, Spirituslampe, Aderlaßnadeln, Impffedern, Rekordspritzen, Katheter, Kanülen, Stempel zur Blutgruppenbestimmung usw.

Ein Inhaltsverzeichnis ist im Deckel des Kastens angebracht.

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Hauptbesteck 39

Abb. 31. Hauptbesteck 39.

Chirurgisches Hauptinstrumentarium für Sanitätseinheiten.

Gewichtrd. 31 kg
Außenmaße51,2 × 31 × 16,3 cm

Siebeinsatz 3a: Bauchdeckenhaken und Scheren.

Siebeinsatz 3b, 4a und 4b: Im wesentlichen die Instrumente zur Knochenchirurgie, wie Bohrgerät, Rippenschere und Säge. In den Seitenfächern sind die chirurgischen Nadeln und Wundklammern untergebracht.

Ein Inhaltsverzeichnis befindet sich im Kasten.

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Sammelbesteck 39

Abb. 33. Sammelbesteck 39.

Ergänzendes fachärztliches Instrumentarium für Sanitätskompanien, Feld- und Kriegslazarette.

AnforderungszeichenS 713
AnlageS 1013
Gewicht21,5 kg
Außenmaße51,2 × 31 × 15,7 cm

Das Sammelbesteck 39 enthält in Ergänzung zum Hauptbesteck 39 in einem Panzerholzkasten das kleine fachärztliche Instrumentarium für Sanitätskompanien, Feld- und Kriegslazarette und wird vorwiegend in den Sätzen b, c (Ergänzungssatz a), d und k mitgeführt.

Die Unterbringung der Instrumente entspricht der des Hauptbestecks in Siebeinsätzen und einer Leichtmetallschale unter möglichst übersichtlicher Zusammenfassung der Instrumente für Untersuchung und Therapie.

Enthalten sind Instrumente zur Narkose und Vorbereitung, ein Lumbalpunktionsbesteck, Gerät für Kehlkopf, Nase, Ohr und Auge, Gefäßnahtbesteck, ein Ophthalmoskop, ein Bluttransfusionsgerät, ein Otoskop, Rekordspritzen, Katheter, Magen- und Darmrohre, Nahtmaterial und Rekordkanülen.

Ein Inhaltsverzeichnis befindet sich im Deckel des Kastens.

Sezierbestecknach oben

Sezierbesteck

Abb. 35. Sezierbesteck.

Instrumentarium für Sektionen in Feld- und Kriegslazaretten.

AnforderungszeichenS 720
AnlageS 1015
Gewicht8,5 kg
Außenmaße43 × 27 × 9,5 cm

Das Sezierbesteck ist zuständig für Feld- und Kriegslazarette und wird im Satz d mitgeführt. Diese Sanitätseinheiten sind damit ausgestattet, um jederzeit Sektionen vornehmen zu können.

Das Instrumentarium ist in einem leicht transportablen und handlichen Holzkoffer untergebracht. In den Einsätzen befinden sich Messer, Scheren, Sonden, Pinzetten, Bandmaß und Garnbehälter sowie Sägen, Meißel, Zangen, Hammer, Schöpfer und Streubüchse, Platinösen, Objektträger, Venülen, Clorinatatabletten, Gummihandschuhe und Schreibmaterialien.

Das Inhaltsverzeichnis ist im Kastendeckel angebracht.

Elektrokardiographnach oben

Elektrokardiograph

Abb. 36. Elektrokardiograph.

Feldmäßig verpacktes Gerät für Kriegslazarettabteilungen.

AnforderungszeichenS 950
AnlageS 1120
Gewicht im Kasten71 kg
Außenmaße107 × 44,5 × 37 cm

Der Elektrokardiograph, ein handelsübliches Gerät in feldmäßiger Verpackung, wird bei Kriegslazarettabteilungen verwandt und ermöglicht die Aufnahme des Elektrokardiogramms in drei Ableitungen nacheinander.

Im Transportkasten befinden sich außer dem eigentlichen Gerät eine Abschirmdecke, Ladegerät für Wechselstrom 110–220 Volt, Ladegerät für Gleichstrom, Filmkassetten und weiteres Zubehör. Das Gerät wird durch eine 120-Volt-Anodenbatterie gespeist.

Eine Gebrauchsanweisung ist dem Gerät beigegeben.

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Metallsucher

Abb. 37. Metallsucher.

Gerät zum Aufsuchen metallischer Fremdkörper.

AnforderungszeichenS 955
Gewicht im Kasten36 kg
Außenmaße64 × 41 × 24 cm

Der Metallsucher, handelsüblich, in feldmäßiger Verpackung, wird in Kriegslazaretten verwandt.

Durch einen metallischen Fremdkörper wird das magnetische Feld einer Spule beeinflußt. Im elektroakustischen Verfahren ändert sich die Höhe des im elektrischen Lautsprecher erzeugten Tones.

Dem Chirurgen wird damit das Aufsuchen der Fremdkörper erleichtert, besonders auch das Finden von röntgenologisch nicht oder unsicher darzustellenden Leichtmetallsplittern.

Die Suchsonden verschiedener Stärke sind aus Plexiglas und dürfen nur kalt sterilisiert werden. Eine genaue Gebrauchsanweisung ist dem Gerät beigegeben. Das Gerät ist in einem Panzerholzkasten untergebracht.

Neurochirurgisches Zusatzbestecknach oben

Neurochirurgisches Zusatzbesteck

Abb. 38. Neurochirurgisches Zusatzbesteck.

Ergänzung des Haupt- und Sammelbesteckes für neurochirurgische Diagnostik und Therapie.

AnforderungszeichenS 756
AnlageS 1055
Kasten 116 kg; 49 × 30,5 × 15,5 cm
Kasten 233 kg; 74,5 × 33,5 × 21 cm

Das Neurochirurgische Zusatzbesteck dient als Ergänzung des Haupt- und Sammelbesteckes für neurochirurgische Diagnostik und Therapie bis zu den größten operativen Eingriffen dieser Fachdisziplin.

Es wird auf Anfordern von den Armeesanitätsparken an Kriegslazarette ausgegeben, in denen auf Befehl des Armeearztes neurochirurgische Fachstationen eingerichtet werden sollen.

Das Besteck besteht aus zwei Kasten. Kasten 1 enthält unter anderem Wundsperrer, Nadelhalter, Schädelzangen, Meißel, Rasparatorien, Elevatoren, Scheren, Klemmen, Drahtsägen, Hirnspatel, Schutzzangen, Punktionsgerät, Stirnlampen, Handbohrapparat und Fräsen. Kasten 2 enthält den Diathermieapparat mit Zubehör und eine Wasserstrahlpumpe.

Fachärztliches Besteck zur Behandlung von Augenkrankennach oben

Fachärztliches Besteck zur Behandlung von Augenkranken

Abb. 39. Fachärztliches Besteck zur Behandlung von Augenkranken.

Vollständige Ausstattung einer Augenfachstation.

AnforderungszeichenS 749
AnlageS 1045
Kasten 136 kg; 64,5 × 43,5 × 24,5 cm
Kasten 292,5 kg; 80 × 53,5 × 52,5 cm

Das Fachärztliche Besteck zur Behandlung von Augenkranken ist zur Einrichtung von Augenfachstationen zusammengestellt und ausreichend für alle Anforderungen in Diagnostik und Therapie.

Es ist für Kriegslazarettabteilungen zuständig und wird an Kriegslazarette ausgegeben, in denen auf Befehl des Armeearztes Augen-Fachstationen eingerichtet werden sollen.

Das Besteck besteht aus zwei Kasten mit operativem Augeninstrumentarium, Untersuchungsgeräten, Brillenbestimmungskasten, Spaltlampe, Perimeter, Beleuchtungs- und Prüfgeräten.

Fachärztliches Besteck zur Behandlung von Hals-, Nasen- und Ohrenkrankennach oben

Fachärztliches Besteck zur Behandlung von Hals-, Nasen- und Ohrenkranken

Abb. 40. Fachärztliches Besteck zur Behandlung von Hals-, Nasen- und Ohrenkranken.

Ausstattung für eine HNO-Fachstation.

AnforderungszeichenS 742
AnlageS 1041
Gewicht58 kg
Außenmaße70,5 × 50,5 × 32 cm

Das Besteck ist zur Einrichtung einer Fachstation für Hals-, Nasen- und Ohrenkranke zusammengestellt und genügt allen Anforderungen in Diagnostik und Therapie.

Es ist zuständig für Kriegslazarettabteilungen und wird an Kriegslazarette abgegeben, in denen auf Befehl des Armeearztes eine Fachstation eingerichtet werden soll.

Das Besteck besteht aus einem Kasten mit fünf Einsätzen und neun Bodenfächern. Es enthält Instrumente für Ohr-, Tonsillen-, Tracheotomie-, Nasen-, Nebenhöhlen- und Kehlkopfbehandlungen sowie Narkosegerät und Broncho-Ösophagoskopiebesteck.

Fachärztliches Besteck zur Behandlung von Haut- und Geschlechtskrankennach oben

Fachärztliches Besteck zur Behandlung von Haut- und Geschlechtskranken

Abb. 41. Fachärztliches Besteck zur Behandlung von Haut- und Geschlechtskranken.

Ausstattung für eine Fachstation für Haut- und Geschlechtskrankheiten.

AnforderungszeichenS 753
AnlageS 1051
Kasten 175,5 kg; 76 × 53 × 47 cm
Kasten 249 kg; 66 × 30,5 × 49 cm

Das Fachärztliche Besteck zur Behandlung von Haut- und Geschlechtskranken ist zur Einrichtung einer Fachstation zusammengestellt. Mit ihm können die in Frage stehenden Leiden nach Diagnostik und Therapie erfaßt werden.

Es ist zuständig für Kriegslazarettabteilungen und wird an Kriegslazarette ausgegeben, in denen auf Befehl des Armeearztes eine Fachstation eingerichtet werden soll.

Das Besteck besteht aus zwei Kasten mit ärztlichem Instrumentarium, Spritzen, Kathetern, Urethroskop, Sterilisator, Mikroskop und Mikroskopierausrüstung.

Behelfswerkzeugkasten für Sanitätszweckenach oben

Behelfswerkzeugkasten für Sanitätszwecke

Abb. 42. Behelfswerkzeugkasten für Sanitätszwecke.

Werkzeugsatz für kleinere handwerkliche Arbeiten in Sanitätseinrichtungen.

AnforderungszeichenS 790
AnlageS 1085
Gewicht10,5 kg
Außenmaße49,5 × 17 × 13,5 cm

Der Behelfswerkzeugkasten für Sanitätszwecke, zuständig für Truppen- und Sanitätseinheiten, wird als Einzelgerät bei den Sätzen a, i und b, c, d und k mitgeführt.

Das Gerät ermöglicht die schnelle Durchführung von handwerklichen Arbeiten kleineren Ausmaßes, wie sie beim Einrichten eines Verbandplatzes oder von Sanitätseinrichtungen dauernd anfallen.

Die hauptsächlichsten Einzelteile sind Feilen, Hämmer, Meißel, Messer, Scheren, Sägen, Schraubenzieher, Stechbeitel und Zangen sowie Bindfaden, Bindedraht, Drahtstifte, Nieten und Schrauben.

Ein Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Innenseite des Kastendeckels.

Laternenkasten für Sanitätszweckenach oben

Laternenkasten für Sanitätszwecke

Abb. 43. Laternenkasten für Sanitätszwecke.

Beleuchtungssatz für Truppen- und Sanitätseinheiten.

AnforderungszeichenS 207
AnlageS 717
Gewicht33 kg
Außenmaße70,5 × 50 × 18 cm

Der Laternenkasten für Sanitätszwecke wird für Truppen- und Sanitätseinheiten mit den Sätzen a, c, d, i und k verausgabt.

Die im Kasten enthaltenen Einheitslaternen sind im wesentlichen für Krankenträger zur Bergung Verwundeter vorgesehen, können jedoch auch als Operations-Notbeleuchtung auf dem Verbandplatz gute Dienste leisten.

Der Kasten enthält vier Einheitslaternen aus Preßstoff, vier Behälter mit Karbid, Dunkelfeldhalter und Dunkelfelder, Lichthalter und Lichte sowie Zubehör.

Ein Inhaltsverzeichnis befindet sich im Kasten.

Satz Beleuchtungsgerät für Sanitätszweckenach oben

Satz Beleuchtungsgerät für Sanitätszwecke

Abb. 44. Satz Beleuchtungsgerät für Sanitätszwecke.

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

AnforderungszeichenS 210
AnlageS 721
Gesamtgewichtrd. 345 kg
Erforderlicher Laderaumrd. 0,7 cbm

Der Satz gibt den Sanitätskompanien, Feld- und Kriegslazaretten die notwendige Operationsbeleuchtung und stellt in seiner Vielseitigkeit ein unentbehrliches Gerät für Sanitätseinheiten dar. Die Verausgabung erfolgt mit den Sätzen c, d und k.

Der Satz besteht aus drei Operationslampen, drei Gestellen mit Zubehörteilen, drei Gestellgrundplatten und neun Edisonsammlern zu 12 Volt. Die Operationslampen können bei Bedarf an zwei voneinander getrennten Stellen eingesetzt werden.

Die Lampe kann an vorhandene Leitungen von 110 oder 220 Volt sowie an Gleich- oder Wechselstrom angeschlossen werden.

Satz Licht- und Kraftzubehör zum Maschinensatz 220 Volt (Wechselstrom), 15/18 kVAnach oben

Satz Licht- und Kraftzubehör zum Maschinensatz 220 Volt (Wechselstrom), 15/18 kVA

Abb. 45. Satz Licht- und Kraftzubehör zum Maschinensatz.

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

Gesamtgewicht284 kg
Kasten 187 × 46 × 41 cm
Kasten 2107 × 37 × 21 cm
Kasten 3107 × 40 × 26 cm
Kasten 471 × 45 × 50 cm
Kabeltrommel50 × 62 × 54 cm

Der Satz wird mit dem Maschinensatz 220 Volt (Wechselstrom), 15/18 kVA verausgabt und dient unter anderem zur Lazarettbeleuchtung, falls eine benutzbare örtliche Lichtleitung mit Beleuchtungskörpern nicht vorliegt.

Einzelteile sind Hauptverteilerkasten, Verteilerkasten, Gummischlauchleitungen, Glühlampen, Tischleuchtenständer, Vorratslampen, Pendellampen und Montage-Werkzeug.

Der Satz ist in vier Kasten untergebracht.

Gerät zur direkten Bluttransfusionnach oben

Gerät zur direkten Bluttransfusion

Abb. 46. Gerät zur direkten Bluttransfusion.

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

AnforderungszeichenS 2160
Gewicht1 kg
Außenmaße20 × 10 × 5 cm

Das Gerät ist in jedem Sammelbesteck 39 untergebracht und wird mit den entsprechenden Sätzen verausgabt. Es ermöglicht mit Hilfe eines Dreiwegestückes die direkte Übertragung des Blutes vom Spender zum Empfänger.

Das Gerät befindet sich in einem vernickelten Messingkasten, der zugleich als Sterilisator dient. Es enthält Rekordspritzen zu 10 ccm, ein Dreiwegestück, Kanülen, Verbindungsschläuche und ein Stativ.

Eine ausführliche Gebrauchsanweisung liegt dem Gerät bei.

Gerät zur indirekten Bluttransfusionnach oben

Gerät zur indirekten Bluttransfusion

Abb. 47. Gerät zur indirekten Bluttransfusion.

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

AnforderungszeichenS 2165
Gewicht6,3 kg
Außenmaße43 × 20 × 11,5 cm

Das Gerät ist zur Übertragung von konserviertem Blut, Serumkonserven, physiologischen Kochsalzlösungen und dergleichen vorgesehen. Sanitätskompanien, Feld- und Kriegslazarette führen es in den Kasten der Sätze c, d und k mit.

In einem Behältnis aus Panzerholz befinden sich Sterilisierbehälter, graduierter Glaszylinder, Kolbenstange, Gummistempel, Blutfilter, Nadel- und Tablettenbehälter, Messzylinder, Gummischläuche und Spirituslampe.

Eine Gebrauchsanweisung liegt bei.

Feldoperationstischnach oben

Feldoperationstisch

Abb. 48. Feldoperationstisch.

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

AnforderungszeichenS 2115
Länge186 cm
Höhe bis Mittelteil80 cm
Gewicht mit Transportkasten56 kg
Kasten91,5 × 24 × 61 cm

Der Feldoperationstisch wird in den Sätzen c, d und k mitgeführt und besteht aus Kopfplatte, Mittelteil, Fußplatte und Füßen. Kopf- und Fußplatte sowie das Mittelteil sind durch Zahnstangen in der Höhe verstellbar.

Zum Transport ist der Tisch zusammenlegbar, wird mit einem Gurt versehen und in einem Kasten verpackt beziehungsweise beim Satz k als Mittellast auf einem Tragtier mitgeführt.

Die Platten bestehen aus durchlochtem Stahlblech und sind mit Winkeleisen verstärkt.

Feldsterilisiergerätnach oben

Feldsterilisiergerät

Abb. 49. Feldsterilisiergerät.

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

AnforderungszeichenS 4075
AnlageS 1101
Gewicht im Transportkasten36 kg
Kasten61,5 × 39 × 29,5 cm

Das Feldsterilisiergerät ist in den Sätzen c und d enthalten und ermöglicht aseptisches Operieren bei Sanitätskompanien, Feld- und Kriegslazaretten.

Einzelteile sind Ofen, Instrumentenkocher, Verbandmittelbehälter, Rahmengestell, Benzindruckbrenner, Gasheizrohr und ein Meßgefäß für Soda.

Die Instrumente werden etwa zehn Minuten gekocht, die Verbandmittel 40 Minuten dem strömenden Wasserdampf ausgesetzt.

Feldautoklavnach oben

Feldautoklav

Abb. 50. Feldautoklav mit Zubehörkiste.

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

AnforderungszeichenS 4100
AnlageS 1510
Gesamtgewicht Autoklav65 kg
Zubehörkiste115 kg
Autoklav50 cm Ø, 115 cm hoch
Zubehörkiste75 × 52 × 40 cm

Der Feldautoklav ist für Sanitätskompanien, Feld- und Kriegslazarette bestimmt. Er arbeitet mit strömendem Dampf unter einem Druck von 1,2 Atü und besitzt ein Sicherheitsventil.

Die Beheizung kann elektrisch mit zweiphasigem Wechselstrom 220 Volt oder durch Benzin, Gas und offenes Feuer erfolgen. Der Innenkessel faßt zwei Sterilisiertrommeln.

Die Anheizzeit beträgt je nach Befeuerungsart 30 bis 70 Minuten. Als Sterilisierzeit werden 40 Minuten bei 120 °C benötigt.

Kochsalzinfusionsgerätnach oben

Kochsalzinfusionsgerät

Abb. 51. Kochsalzinfusionsgerät.

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

AnforderungszeichenS 800
AnlageS 1091
Gewichtrd. 7,6 kg
Außenmaße38 × 30 × 21 cm

Das Kochsalzinfusionsgerät, zuständig für Sanitätskompanien, Feld- und Kriegslazarette, wird im Satz c, d und k als Einzelbehältnis mitgeführt. Es ermöglicht dem Heeresapotheker die fortlaufende Herstellung physiologischer Kochsalzlösungen.

In einem Holzkasten sind ein Kochgefäß aus Metall mit Glasflasche, ein Tragbügel, ein Spirituskocher sowie Zubehör untergebracht.

Zur Bereitung wird das graduierte Glasgefäß mit 1000 ccm Wasser gefüllt und mit 7,5 g Kochsalztabletten versetzt.

Mikroskopierausrüstungnach oben

Mikroskopierausrüstung

Abb. 52. Mikroskopierausrüstung.

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

AnforderungszeichenS 825
AnlageS 1201
Gewicht11,6 kg
Außenmaße20 × 23 × 44 cm

Die Mikroskopierausrüstung ist für Sanitätskompanien, Feld- und Kriegslazarette bestimmt und wird mit den Sätzen c, d und k verausgabt.

Der Kasten enthält ein Mikroskop mit Ölimmersion sowie Okulare und Objektive, einen Farbstoffkasten und einen Metallkasten mit Präpariergerät, Objektträgern, Deckgläsern und weiteren Hilfsmitteln.

Zu den Farbstoffen und Lösungsmitteln gehören unter anderem Alkohol, Giemsalösung, Jodjodkalium, Karbolfuchsin, Methylenblau, Xylol und Zedernholzöl.

Satz Sauerstoffbehandlungsgerät 38nach oben

Satz Sauerstoffbehandlungsgerät 38

Abb. 53. Sauerstoffbehandlungsgerät 38 mit Überdruckzusatzgerät.

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

AnforderungszeichenS 755
AnlageS 1071
Gewicht Gerät 3828 kg
Kasten40 × 42 × 70 cm

Der Satz, bestehend aus einem Sauerstoffbehandlungsgerät 38 und zwei Sauerstoff-Vorratskoffern, ist für Truppen- und Sanitätseinheiten bestimmt und wird in verschiedener Stückzahl dem Leichten Satz sowie den Sätzen a, b, c und d zugeteilt.

Der Holzkasten enthält eine Stahlflasche zu sieben Litern, einen Druckminderer, einen Verteilerkasten mit vier Schlauchanschlüssen, Anfeuchter, Zusatzluftventil, Atembeutel sowie Schläuche, Masken, Mundstücke, Werkzeug und Ersatzteile.

Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von acht Litern Sauerstoff je Minute kann der Flascheninhalt bei einer Entnahmestelle mehr als zweieinhalb Stunden ausreichen.

Sauerstoff-Vorratskoffer zum S.B.G. 38nach oben

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

Gewicht16 kg
Außenmaße70 × 18 × 18 cm

Der Sauerstoff-Vorratskoffer zum S.B.G. 38 enthält eine Stahlflasche zu sieben Litern Inhalt.

Überdruckzusatzgerät zum Sauerstoffbehandlungsgerät 38nach oben

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

AnforderungszeichenS 785
AnlageS 1063
Gewicht5,2 kg
Kasten38 × 30 × 11 cm

Das Überdruckzusatzgerät gehört zur Ausstattung jedes Feld- und Kriegslazarettes und wird mit dem Satz d verausgabt. Es kann mit wenigen Handgriffen an jedes Sauerstoffbehandlungsgerät 38 angebracht werden und dient zur operativen Behandlung mit dem Überdruckverfahren bei offenen Thoraxverletzungen.

Satz Sauerstoffbehandlungsgerät für Gebirgstruppennach oben

Satz Sauerstoffbehandlungsgerät für Gebirgstruppen

Abb. 54. Satz Sauerstoffbehandlungsgerät für Gebirgstruppen.

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

AnforderungszeichenS 759
AnlageS 1062
Gewicht21 kg
Kasten60 × 20 × 40 cm

Der Satz wird bei Gebirgseinheiten in den Sätzen i und k sowie im Ergänzungssatz k mitgeführt. Er besteht aus zwei Kasten mit je zwei Sauerstoffflaschen zu 2,6 Litern und den zugehörigen Armaturen.

Die Ausstattung mit 2,6-Liter-Flaschen war notwendig, um eine geeignete Verlastung des Gerätes auf dem Tragtier zu ermöglichen. Insgesamt stehen 1040 Liter Sauerstoff zur Verfügung.

Satz Sauerstoffbehandlungsgerät alter Art für Truppennach oben

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

Gewicht Gerät26,5 kg
Außenmaße Gerät62 × 27,5 × 16,5 cm
Gewicht Ersatzkoffer13,5 kg
Ersatzkoffer56,5 × 24 × 13 cm

Der Satz besteht aus zwei Sauerstoffbehandlungsgeräten mit je einer Stahlflasche zu zwei oder 2,6 Litern Rauminhalt und einem Sauerstoff-Ersatzkoffer mit zwei Stahlflaschen. Jedes Gerät alter Art für Truppen besitzt im Gegensatz zum S.B.G. 38 nur eine Entnahmestelle.

Die Stahlflaschen zu zwei Litern sind mit 150 Atü und die 2,6-Liter-Flaschen mit 200 Atü gefüllt.

Satz Sauerstoffbehandlungsgerät alter Art für Sanitätseinheitennach oben

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

Gewicht8 kg
Außenmaße20 × 32 × 28 cm

Der Satz besteht aus einem Holzkoffer mit Armaturen zum Anschluß an eine Stahlflasche von zehn Litern Rauminhalt. Das Gerät ist mit zwei Entnahmestellen ausgestattet. Die Stahlflasche wird mit 200 Atü gefüllt und enthält 2000 Liter Sauerstoff.

Eine Gebrauchsanweisung liegt dem Gerät bei.

Sauerstoffschutzgerätnach oben

Sauerstoffschutzgerät

Abb. 55. Sauerstoffschutzgerät.

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

AnlageCh 4451
Gewicht11,6 kg
Außenmaße16 × 37 × 46 cm

Das Sauerstoffschutzgerät, auch Heeresatmer oder Heeressauerstoffschutzgerät genannt, findet dort Verwendung, wo in gifthaltigen Räumen oder Stollen bei sauerstoffarmer Luft in Verbindung mit der Gasmaske Arbeiten auszuführen oder Menschenleben zu retten sind. Es wird bei Truppen- und Sanitätseinheiten mitgeführt.

Der Heeresatmer wird mit zwei Schulter- und einem Leibriemen wie ein Rucksack getragen. Er besteht aus Gehäuse, Sauerstoffflasche zu einem Liter mit 150 Atü, Flaschenventil, Verteilungsstück, Druckminderer, Lungenautomat, Ventilkasten, Alkalipatrone, Atembeutel und Ventilen.

Das Gerät arbeitet als Kreislaufgerät. Der Sauerstoffvorrat von 150 Litern reicht ungefähr eine Stunde.

Lobelinbestecknach oben

Einzelgerät der Feldsanitätsausrüstung.

In jedem Heeresatmer ist zum schnellen Eingriff bei Ohnmachtsanfällen ein Lobelinbesteck untergebracht.

Einzelteile: Rekordspritze mit Hohlnadeln im Metallkasten; Glasflasche mit 70prozentigem Alkohol; Schachtel Lobelin 0,01 Ampullen zu 1 ccm; Päckchen zu 1 g entfettete keimfreie Watte; Anweisung zur Lobelineinspritzung durch Nichtärzte.

Die Einzelteile sind in einer Segeltuchtasche untergebracht.

Quelle: Werthmann / Willecke, Das Sanitätsgerät des Feldheeres, J. F. Lehmanns Verlag, München–Berlin 1942