| Kriegstagebuch Juli 1940 | |
| 5.7.1940 | Tätigkeitsbericht der Kw.Werkstatt-Kompanie 54, 5.7.-2.4.1940: für die Zeit vom 5.7.40 bis 2.4.1941 (Einsatz Frankreich). Mit Div.Nachsch.Fhr.-Befehl vom 5.7.40 wurde die Kompanie von Belleville in die neue Divisions-Unterkunft im Raume Morez (Jura) nach Censeau verlegt. Die Kompanie rückt am 7.7.40 / 7.20 Uhr in zwei Marschkolonnen von Belleville ab. Marschweg: Macon - Bourg - Bresse - St.Amour - Champagnole. Das Tagesziel Censeau wird um 18.3o Uhr erreicht. Tätigkeitsbericht des Div.Nachsch.Fhr.54: A. Tätigkeit der Nachschubdienste: I. Abtransport von Beutegut aus Lyon nach Beaune und Dijon (nördl. der Demarkartionslinie). Gesamtleistung: 3302 km Wegestrecke, 240 to befördertes Beutegut. II. Ein Kw.-Transport für die beabsichtigte Führerparade nach Paris. III. Die laufende Versorgung der Division: 1. mit Betriebstoff;(Gesamtausgabe 97 cbm); 2. Kfz.-Instandsetzung durch Kw.Werkst.-Komp.54; 3. Mun.-Zufuhr und Mun.-ausgabe; 4. Zuführung von Bekleidung aus Heeresbekleidungsamt München. IV. Die bespannten Kolonnen 1/54 und 4/624, sowie die Geb.Nachsch.Kol.Abt. 99 wurden aus dem Unterstellungsverhältnis unter Arko 132 gelöst und dem Div.Nachsch.Fhr. 54 wieder unterstellt. B. Unterkünfte der Nachschubdienste: Raum Lyon - Macon, sehr gute Unterkunftsverhaltnisse. Tätigkeitbericht IVb Monat 5.7.-10.7.1940: Die 1.Gebirgs-Division hatte den Auftrag, mit allen Teilen die Demarkationslinie bis 10.7.40, 24.00 Uhr zu überschreiten und nach Ankunft im neuen Raum Champagnole - St.Laurent - Morez - Mouthier - Gexer-Zipfel die Sicherung gegen die Demarkationslinie und die Schweizer Grenze zu übernahmen. Aufgabe der Vet.Dienste war es, die Truppe von marschunfähigen Tieren zu entlasten und diese bis zur. 10.7.40 hinter die Demarkationslinie zu verbringen. Spatere Fahrten über die Demarkationslinie waren nicht gestattet. Dazu wurden eingerichtet: Pfd.Sa.Pl. Macon bis 5.7.40, 20.00 Uhr. " " " Montrevel 5.7.40, 22.00 Uhr - 6.7.40, 13.0 0 Uhr. " " " St.Agnes 6.7.40, 0 8.0 0 Uhr - 9.7.40, 12.00 Uhr. " " " St.Amour 6.7.40, 16.00 Uhr - 8.7.40, 18.00 Uhr. " " " Mirebel 8.7.40, 12.00 Uhr - 10.7.40, 08.00 Uhr. " " " Ney 8.7.40, 12.00 Uhr - 10.7.40, 14.00 Uhr. Durch eine Rückverlegung der Demarkationslinie am 8.7.40 fiel Pfd.Sa.Pl. Ney, der als Hauptsammelplatz für Abschub in das besetzte Gebiet vorgesehen war, in das unbesetzte Gebiet und musste bis 10-7-40 geräumt sein. Daher wurden die marschunfähigen Tiere nach Levier (Strasse Champagnole-Pontalier), dem späteren Unterkunftsort der Geb-Vet.Kp.54 verbracht. Die Vet.Kp. stellte dort mit mot.-Vorausgruppe die Aufnahmebereitschaft ab 9.7.40 sicher. Mehrere Besichtigungen der marschierenden Truppe durch den Div.Veterinär zeigten, dass der Zustand der Pferde trotz der Anstrengungen im Feldzug Frankreich, der teilweisen Verladung auf Transportregiment über 350 km und des ausgeprägten Klimawechsels, gut war. einige Fälle von Katarrhen waren zu beobachten. Der Hufbeschlag war z.T. erheblich im Rückstand, besonders bei den Einheiten, die im Raum Lyon-Macon nur drei Tage Ruhe hatten. Jedoch war die Marschbereitschaft überall sichergestellt. Die Vet.Kp. überschritt am 10.7.40 mittags am Schluss der Division in der Marschgruppe Eisenberger die Demarkationslinie und bezog, am 11.7.40 mit allen Teilen Unterkunft in Levier. Für die im Gexer-Zipfel liegenden Teile der Division (G.J.R.100 und Geb.Pi.Btl.54) wurde in Tutigny (7 km südl. Gex) ein Pfd.Sa.Fl. eingerichtet, aufnahmebereit ab 11.7.40, 10.00 Uhr. Die übrigen Teile der Division waren auf Geb.Vet.Kp.54 angewiesen. Auf Grund der Erfahrungen dieses Marsches und des Feldzuges Frankreich wurde, wie im Anschluss an den Feldzug Polen, im Erfahrungsbericht die Schaffung einer Pferde-Transport-Staffel bei der Vet.Kp., bestehend aus etwa 10 schweren Lkw., gefordert. Die vorhandenen Pfd.Transportlkw. genügten zwar zur Ausstattung der Pfd.Sa.Pl., reichten aber nicht aus, um der kämpfenden Truppe bei grösseren Ausfällen die notwendigen Ersatzpferde schnell zuzuführen oder bei Verladung auf Transportregiment o.ä. ein starkes mot.-Vorauskommando der Vet.Kp. aufzustellen. Vor allem gäbe eine solche Pferde-Transportstaffel dem Div.Veterinär die Möglichkeit, die Lazarettstaffel der Vet.Kp. während eines Bewegungskrieges voll einzusetzen, indem sie teilweise auf die Transportstaffel verladen , überschlagend eingesetzt würde. Tätigkeitsbericht Feldpostamt 54. |
| 6.7.1940 | Tätigkeitsbericht
IVa 1.Geb.Div.: Lyon und Morez. Div.-Stab erreicht Morez von Lyon aus im Kraftwagenmarsch. Morez ist als endgültige Unterkunft des Stabes gedacht. Entsprechend der Empfangsfolge empfangen die Truppenteile erst wieder am 7.7.40 in Macon. Die Verwaltungsdienste hatten Anweisung, die im neuen Raum erkundeten Einsatzorte (Champagnole) am 6.7.40 so zu erreichen, dass die Marschbewegungen der Truppen nicht gestört werden. Die Ausgabe am 7.7.40 sollte Nachkommandos übertragen werden. Tatsächlich erreicht nur die Bäckerei-Kompanie Champaßnole. Sie führt 20 to Backmaterial und rd. 28 000 Brote mit. Das Verpfl. Amt konnte wegen Ausfalls mehrerer LKW und der dadurch verminderten Transportmöglichkeit nicht abfahren. Der Schlächt.-Zug war am 5.7.40 mit der Herstellung des Frischfleisches für die Ausgabe am 7.7.40 nicht fertig geworden. Er musste am 6.7.40 die Schlachtung fortsetzen. Ergänzend wird bemerkt, dass das Div.Verpfl.Amt bei Bekanntwerden des neuen Unterkunftsraumes die im A.V.L. Lyon und in Beutelagern empfangene Verpflegung, soweit sie nicht zu den Ausgaben im alten Raum benötigt wurde, bereits in den neuen Raum mit verfügbaren LKW geschaffen hat. Es handelt sich um rd. 3 Tagessätze Mundverpflegung. 200 to Hafer sind am 3. u.4.7.40 durch 4 kleine Kw.Fol. des Nachsch. Führers aus einer Kaserne in Lyon nach Champagnole geschafft worden. Tätigkeitbericht IVb Monat Juli,August 1940: 1.) Die Division wurde Ende Juni, anfangs Juli aus dem Raum zwischen Gien a.d. Loire und Vierzon am Cher-Fluß in das Rhone-Saonetal verlegt. Marsch dorthin zum Teil mittels Lkw-Transport, zum Teil Fußmarsch. Untebringung der Masse zwischen Lyon und Macon. Auf dem Marsch Einrichtung von Krankensammelpunkten, Abstellung von Krankenkraftwagen zu den Mot.-Teilen. Die Buhetage bla zum 5.7.40 dienten zur Auffrischung von Mannschaften und Tieren und Überholung von Fahrzeug und Gerät. Die Unterkunftsverhältnisse in diesem Raum waren günstig, die hygienischen Verhältnisse einwandfrei. Das weit verbreitete Bordellwesen in diesen Gebieten wurde durch die vor der Ankunft der Division dort eingesetzten Sanitätsdienststellen in geregelte Bahnen geleitet. In Macon wurden die Bordelle durch eine San.-Komp. überwacht. Ortslazarette wurden in Villefranche und Macon eingerichtet. Vom 5.7.40 ab wurde mit Festsetzung der Demarkationslinie zwischen dem besetzten und unbesetzten Frankreich die Division auf den Landmarsch in den französischen Jura verlegt. Begrenzung des Gebietes im Südosten durch die schweizer-französische Grenze von Bellegarde bis Malbuisson, im festen von Bellegarde über Morez, Champagnole nach Salins les Bains, an von Salins les Iains über Lavier nach Pontarlier. Auf dem 6 tätigen Marsch wurden auf zwei Vormarschstrassen durch die San.Dienste Krankensammelpunkte eingerichtet. Als Abschubbasis dienten für die ersten Tage die Armeesanitätseinrichtungen des Rhonetales, für den 2. Teil der Marschzeit Krankensammelpunkte in St. Laurent und Champagnole. Im neuen Unterkunftraum Einrichtung eines Ortslazaretts in St.Laurent und Champagnole. Krankenabschub in dem ausgedehnten Unterkunftsraum durch die zu den Regimentern abgestellten Krankenkraftwagen. Am 10.7.40 wurde die Division mit Eisenbahntransport und auf Mot.-Landmarsch in die Gegend Arras, St. Pol, Fauquembergues verlegt. Den Mot.-Marschtruppen wurden Teile der motorisierten Geb.San. Komp. 2/54 und der Krankenkraftwagenzüge zur Versorgung und zum Abschub zugeteilt. Mit den Regimentern wurden jeweils einige Krankenkreftwagen verladen, sodass die Abschubmöglichkeit für die Masse der Division sowohl im alten wie im neuen Unterkunftsraum sofort sichergestellt war. Als Ablauforganisation wurde im Einladegebiet das Ortslazarett Champagnole als letzte Versorgungsbasis der Division aufgelöst und im Ausladegebiet in St. Pol und Fruges jeweils ein Krankensammelpunkt vor Eintreffen der Masse der Division errichtet. Diese Krankensammelpunkte wurden in der Folgezeit zu Ortalazaretten erweitert. Zahnbehandlungsstellen wurden eingerichtet. Ortslazarett St. Pol wurde durch Einrichtung eines Kriegslazarette am gleichen Ort am 15.8.40 aufgelöst. Geb.San.Komp.1/54 wurde im ganzen entsprechend den Richtlinien als Einsatz-San.Komp. aufgestellt. 2.) Verluste durch Feindeinwirkung traten in der Berichtszeit nicht auf. Die Erkrankungsziffern hielten sich in niederen Grenzen. Beim G.J.R.99, insbesondere bei der 8. Komp., traten schon Ende Mai in der Angriffsbereitstellung am Oise-Aisne-Kanal eine Reihe von Fällen fieberhafter Darmerkrankungen auf, sodass strenge Isolierungs- und Überwachungsmassnahmen durchgeführt wurden. In der Zeit von 15. 6. - 9. 7. 4o wurden weitere 39 unklare Krankheitsfälle des G.J.R.99, hauptsächlich 8. und 2. Komp., in Armeesanitätseinrichtunren eingeliefert. Darunter befanden sich nach Mitteilung der Lazarette 10 klinisch sichere Typhusfälle und 4 Verdachtsfälle. Durch Absonderung der befallenen Einheiten im Marsch und in der Unterkunft, umfangreiche Umgebungsuntersuchungen und Ausmerzung aller irgendwie verdächtigen Fälle, Anlegung von Latrinen und deren laufende Desinfektion wurde eine weitere Ausbreitung verhindert. Nach Mitteilung der Lazarette war die Erkennung des Krankheitsbildes durch den zum Teil abortiven Verlauf erschwert, anscheinend kam es durch die vorausgegangene Impfung zu einer Abschwächung der Schwere des Krankheitsverlaufes. Als Ort der Einschleppung kommt mit Wahrscheinlichkeit die Stellung des Regiments am Oise-Aiene-Kanal (Gehöft am Rande des Dschungel-und Sumpfgebietes) in Betracht. Sonstige Fälle von gehäuften Seuchenerkrankungen sind nicht aufgetreten. Die Zahl der Geschlechtskranken hielt sich in Folge der scharf durchgeführten Kontrollen der Bordelle und Prostituierten, der zahlreichen Gesundheitsbesichtigungen bei der Truppe, der in jedem Revier eingerichteten Sanierungsmöglichkeiten und der nach anfänglichen Schwierigkeiten ausreichenden Belieferung mit Selbstschutzmitteln in engen Grenzen. 3.) Abschub erfolgte in die Sanitätseinrichtungen der Division und der Armee mittels der Krankenkraftwagenzüge. 4.) Die hygienischen Verhältnisse im Rhone-Saonetal waren einwandfrei. Auch im Juragebiet entsprachen sie allgemein den Anforderungen. Im derzeitigen Unterkunftsraum der Division, besonders soweit es das Gebiet ostwärts und nördlich von St. Pol betrifft, sind die Wasserverhältnisse vielfach ungenügend. Hier musste dem stark fühlbaren Mangel an Wasser durch Einsatz von Wasserwagen abgeholfen werden. Bei der im Verhältnis zur starken Truppenbelegung relativ dünnen Besiedelung des Gebietes ist die Unterbringung der Truppe im allgemeinen eng und dürftig. Die ständige Rückkehr von Teilen der Zivilbevölkerung erschwert diese Situation. Auftreten infektiöser Erkrankungen in der Zivilbevölkerung nur vereinzelt. Überwachung der Prostitution erfolgt im Benehmen mit der Feldkommandantur. Verlausungen traten im grösseren Umfange nicht auf. Zur Bekämpfung des Ungeziefers, insbesondere der Rattenplage, werden die erforderlichen Massnahmen durchgeführt. Die Bademöglichkeiten für die Truppe sind im allgemeinen ausreichend, insbesondere werden hiezu die zahlreichen Übungen der Truppe an der Küste ausgenützt. 5.) Überprüfung und Ergänzung der Gassanitätsmittel bei den San. Diensten und bei der Truppe wurde veranlasst. Die Ausbildung im Einsatz unter der Gasmaske und im Gassanitätsdienst wurde gefördert. 6.) Der Anforderung an San.Personal und Krankenträgern wurde in der Berichtszeit durch den Erasatztruppenteil die Geb. San. Ers.Abt. 18 in Saalfelden, laufend entsprochen. Die Nachprüfung und Ergänzung des Sanitätsgeräts und -materiale wurde sorgfältig durchgeführt, Fehlbestände sind ausgeglichen. Zusätzliche Ausstattung für weiteren Einsatz ist erfolgt. 7.) Der Feldzug in Frankreich hat wie der Feldzug in Polen erneut die Notwendigkeit der Vollmotorisierung des Feldlazaretts 54 eindeutig erwiesen. Der erneute Antrag der Division ist höheren Orts noch nicht entschieden. |
| 7.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. und der Schlächt.- Zug nach mehrstündigem Marsch den neuen vorbereiteten Unter- und Einsatzort Champagnole. Die dort am 6.7.40 bereits eingetroffene Bäck.-Komp. hat nach Aufbau den Backbetrieb aufgenommen und am 7.7.40 im A.V.L. Salins 10 to Roggenmehl empfangen. Der Schlacht.-Zug zieht im Schlachthof, der klein und nicht allzu sauber ist, unter. Säuberungsarbeiten werden sofort in Angriff genommen. Verpfl.Amt ist mit der Ausgabestelle in der Güterhalle, wo bereits die vor Tagen aus Lyon herangeschaffte Verpflegung lagert. Es ist Vorsorge getroffen, dass bei Aufnahme des Eisenbahnverkehrs keine Behinderung des Ausgabebetriebs entsteht. |
| 8.7.1940 | Tätigkeitsbericht der Kw.Werkstatt-Kompanie 54, 5.7.-2.4.1940: Am 8.7.40 werden die Züge aufgebaut und sind ab 13.00 Uhr einsatzbereit. Die Kompanie arbeitet in Censeau bis 26.7.1940. In der Berichtszeit vom 8.7.40 bis 30.7.40 wurden an Kfz.-Reparaturen ausgeführt: 148 Lkw., 189 Pkw., 94 Kräder und 43 sonstige Arbeiten an Geräten, mit einem Arbeitsaufwand von 4023 Facharbeiter- und Maschinenstunden. Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Der Sicherungsstreifen der Division hat eine Ausdehnung von rd. 120 km in der Breite. Die im südlichen Raum untergebrachten Einheiten - namentlich die mot-Verbände und das Geb.Jäg.Rgt. 100 - wurden bei Anweisung auf die Ausgabestelle in Champugnole bis zu 80 km einfache Entfernung haben, für sie ist nach ihrem Eintreffen am 11.7.40 die Nebenausgabestelle in Morez bestimmt. am 11.7.40 einzurichten und die für mehrere Ausgaben bestimmte Verpflegung mit den LKW dorthin zu verbringen. Diese Nebenausgubestelle wird mit einem Kdo. besetzt. Künftige Versorgung ist über die Ausgabestelle Champagnole (Entfernung 43 km) vorgesehen. |
| 9.7.1940 | Tätigkeitsbericht des Div.Nachsch.Fhr.54: Raum Mores - Besancon. Berichtszeit:9.7.40 bis 28.7.40. A. Tätigkeit der Nachschubdienste: I. Laufende Versorgung der Division: 1. mit Betriebstoff (Betr.St.-Ausgabestellen in Morez, Dompierre und Champagnole); (Gesamtausgabe 619 cbm); 2. Kfz.-Instandsetzung durch Kw.Werkst.-Komp. 54 (in Morez und Censeau), (siehe beiliegenden besonderen bericht der Kw.Werkst.-Komp. 54); 3. Abschub von Beutewcffen; 4. Nachschub neuer Waffen. II. Einsatz als Besatzungstruppe: 1. insbesondere Verwendung für Sicherstellung und Einbringung der französischen Ernte; 2. listenmässige Erfassung der Beutepferde im Unterkunftsbereich Einstellung zahlreicher Beutepferde in die bespannten Einheiten. III. Herstellung neuer Marschbereitschaft: 1. durch Kfz.-Instandsetzung und Anforderung von Kfz.-Ersatzteilen und Reifen; endgültige Erfassung und Verwertung der Beutefahrzeuge; 2. Ausgabe von Bekleidung an die Truppe; 3. truppenärztliche Besichtigungen; 4. veterinärärztliche Betreuung der Pferde. IV. Im übrigen Ruhe und Erholung der Truppe (grosse Hast nach dem Einsatz Westen). Unterkünfte der Nachschubdienste: Raum Morez - Besancon (gute bis sehr gute Quartierverhältnisse; sehr weit auseinandergezogener Unterkunftsraum, weiteste Entfernung zwischen zwei Einheiten: rund 200 km). Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Verpfl.Amt 2 Tagessätze Mundverpflegung, die Bäck.-Komp. 10 to Roggenmehl. sie leicht abgestellt werden könnte: eignet sich wegen des geringen Schlachtgewichts und des meist hohen Alters der Tiere zum geringsten Teil zum Schlachten. In wenigen Tagen ist das bessere Vieh angekauft und geschlachtet. Es ist nun erforderlich, dass der Schlächt.-Zug Vieh aus der weiteren Umgebung heranschafft. Dazu wären einige Viehtransportwagen nötig. Ein Treiben der Tiere über 30 und mehr km kommt nicht in Frage, weil die Tiere dadurch sehr an Gewicht verlieren würden und ausserdem die Zeit dazu nicht vorhanden ist. Trotz öfterer Hinweise und Anträge bei der Armee wurde bisher noch kein Transportwagen zugewiesen. Die Aushilfe durch einen oder zwei Pferdetransportwagen der Vet.Komp.54 kann nicht immer in Anspruch genommen werden, da die Kompanie diese meist selbst benötigt. Die Pferde- transportwagen der Vet.-Komp. haben nur ein geringes Fassungsvermögen (3-4 Stck. Vieh), sodass auch durch die 2, stundenweise abgestellten Transportwagen der Vet.-Komp. das benötigte Schlachtvieh nicht beigeschafft werden konnte. rückw. Dienste ausgegeben. Die für die Rgt. bestimmte Bekleidung ist Regimentsweise auf LKW verladen. Die LKW können von den Rgt. nach Ankunft in der entgültigen Unterkunft herangezogen werden. Sie befinden sich beim Div.Nachsch.Führer. |
| 10.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. die benötigten Feuerwangen bei der Herstellerfirma in Stuttgart. |
| 11.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. und zwar für 2 Tage. besonderer Vereinbarung der beiden Dienststellen. Das A.V.L. Salins hat zur Zeit nur nasses Weizenmehl. Die Qualität des Brotes sinkt dementsprechend. Klagen der Truppe werden dahingehend beantwortet, dass das nasse Mehl in Kürze verbraucht sein wird. Tätigkeitsbericht IVc 1.Geb.Div., 11.7.-23.7.1940: Die wichtigsten Aufgaben des Vet.-Dienstes nach dem überstandenen Feldzug waren: 1.) Auffüllung und Vereinheitlichung des Pferdebestandes der Truppe und der Vorratsstaffel der Vet.Kp. 2.) Auffüllung des Veterinärgeräts. 3.) Ueberholung des Kfz.-Bestandes der Vet.Kp. 4.) Schärfste Ueberwachung des Pferdebestandes auf Seuchen. 5.) Auffrischung des Hufbeschlages. Zur Lösung dieser Fragen wurden am 8. und 10.7.40 Besprechungen des Div.Vet. mit dem Armeeveterinär beim A.O.K.12 und Korpsveterlnär XVIII. A.K. über Pferdestärken, Pferdeersatz, Nachschub an Vet.-Gerät, Motorisierung der Rgt.-, Abt .Veterinäre und Personalfragen durchgeführt. Am 12.7.40 Besprechung der Rgt-, selbst.Btl.- und Abt.Veterinäre bei Div.Vet.1.Geb.Div. Besgrechungspunkte: Bei sämtlichen Einheiten sind Pferdebesichtigungen wöchentlich abzuhalten. Die unbrauchbaren, erschöpften und nicht in den Rahmen passenden Pferde sind auszusuchen und nach genauer Untersuchung durch die Rgt.-Veterinäre der Division zum Umtausch anzumelden. Div.. Vet. wird an den Appellen teilnehmen. Verstärkte Seuchenüberwachung notwendig, da durch die eingestellten Beutepferde die Gefahr der Seucheneinschleppung besteht. Veterinärgerät ist bis zum 15.7.40 anzufordern und wird nach Abholung vom Armee-Veterinär-Park 590 Vesoul durch die Geb.Vet.Kp.54 ausgegeben. Einrichtung von Pferde-Verbandplätzen durch die Rgt. und selbständigen Einheiten, zur Schonung der Pferdetransportlkw. der Vet.Kp. Verbleib der bespannten Pferdetransportwagen je 1 bei G.J.R.98, 99 und 100 und G.A.R.79,um die kranken Tiere auf den Pferde-Verbandplätzen zusammenzuziehen. Kraftfahrzeuge für Rgt.- und selbst. Btl.- Abt.Veterinäre werden unbedingt benötigt, da eine Ueberwachung der Truppe auf dem Marsch und in den weiten Unterkunftsräumen sonst nicht möglich ist. Entsprechender Antrag läuft bereits bei A.O.K.12. Bel den in den nächsten Tagen stattfindenden Pferdeappellen nahm der Divisionsveterinär teil und besichtigte ferner die zur Ausmusterung vorgesehenen Tiere! Allgemeiner Eindruck: Zustand der Pferde im ganzen gut. Ueberall einzelne Tiere, die als Folge der Anstrengungen abgemagert sind und zur Wiederherstellung der Dienstfähigkeit eine längere Erholungszeit brauchen. Bei einigen Einheiten Beutepferde aus Belgien und Nordfrankreich vom: Schlage des belgischen Kaltblüters, die das Marschtempo der Division nicht einhalten können. Einzelne Tiere, die auf Grund von körperlichen Fehlern, Bösartigkeit usw. für die Truppe nicht brauchbar sind. Seuchenerscheinungen sind nirgends festzustellen. Hufbeschlag im Wesentlichen erneuert. Am 18.7.40 wurden auf Grund der Meldungen der Truppe als Ergebnis der Pferdebesichtigungen zur Auffüllung der Fehlstellen bei Truppe und Vorratsstaffel der Vet.Kp. und als Ersatz für die auszumusternden Pferde beim Korpsveterinär XVIII. A.K. angefordert: 70 R.Pferde, 15 B.R.Pferde, 200 l.Z.Pferde, 15 s.Z.Pferde und 200 Maultiere, 500 Pferde insgesamt. Am 18.7.40 wurden im Austausch versetzt: Oberveterinär Dr. B a y r , Geb.Vet.Kp.54, als Btl.Vet. zu II./G.J.R.98, Veterinär Dr. Finck, II./G.J.R.98, zur Geb.Vet.Kp.54 als Führer der Vorratsstaffel. 19.7.40, 8.50 Uhr, Besprechung bei Ib: 1 .Gebirgs-Division wird ab 24.7. verladen und im Eisenbahntransport in die Gegend nördlich der Soane verlegt. Pferdeersatz und Ausgabe des Veterinärgeräts muss beschleunigt durchgeführt werden. Rücksprache des Divisionsveterinärs mit Armeeveterinär beim A.O.K.12: 1 .) Armeeveterinär weist der Division sofort 240 Maultiere und 60 l.Z.Pferde aus dem Armee-Pferde-Park Hirzfelden bei Mülhausen zu. Zuführung durch Bahntransport am 22.7.40. Dazu muss das Abholkommando am 20.4. abends in Mülhausen eintreffen. Inmarschsetzung des Kommandos durch Vet.Kp. mit Lkw. 2 .) Zuweisung des angeforderten Geräts aus dem Armee-Veterinär Park 590, Vesoul. 3.) Zum Abschub der anfallenden marschunfähigen Pferde stellt Armeeveterinär 12 dem Divisionsveterinär zur Verstärkung der Pferde-Transport-Lkw. der Geb.Vet.Kp.54 5 Pferde-Transport-Lkw. vom 20. - 24.7.40 zur Verfügung. Abschub an Armee-Pferde-Lazarett le Valdahon. 4 .) Die sich in den Händen der Zivilbevölkerung befindlichen Pferde und Maultiere des ehemaligen französischen Heeres können gegen truppenunbrauchbare, erschöpfte usw. Tiere umgetauscht werden. Am 22.7.40 trafen die Ersatzpferde bei Geb.Vet.Kp.54 ein. Die 240 Maultiere waren durchwegs gutes Material und konnten sofort an die Truppe ausgegeben werden. Die 62 l.Z.Pferde dagegen waren grösstenteils erheblich abgemagert und allgemein mit Katarrhen verseucht, sodass eine Einstellung in die Truppe nicht ratsam erschien. Sie wurden daher zum Armee-Pferde-Lazarett le Valdahon in Marsch gesetzt. Das Ergebnis wurde an Korpsveterinär XVIII.A.K. gemeldet, mit der Bitte um Ersatzgestellung für die 62 l.Z.Pferde. A.O.K.12 stellte daraufhin der Division sofort 54 l.Z.Pferde aus den Vorratspferden in le Valdahon und später weitere 25 l.Z.Pferde aus der Beutepferdesammelstelle St.Hippolyt zur Verfügung, die in den nächsten Tagen der Geb.Vet.Kp.54 zugeführt und an die Truppe ausgegeben wurden. Insgesamt konnten bei der Sanierung des Pferdebestandes der Division zugeführt werden: dem G.J.R.98 35 Pferde und Maultiere " G.J.R.99 88 " " " " G.J.R.100 20 " " " " G.A.R.79 85 " " " " Geb.Pi.Btl.54 10 " " " " G.Jg.Felders.Btl.54 36 " " " der Geb.Fahrkol.1/54 6 " " Fahrkol.4/624 4 " insgesamt: 284 Pferde und Maultiere. Ausserdem hatte G.J.R.100 Gelegenheit, in der Gegend von les Rousses, 9 km südl.Morez, 32 Maultiere des ehemaligen französischen Heeres, die sich als Leihpferde in den Händen der Zivilbevölkerung befanden, umzutauschen. An die Vet.-Dienste der 12.Armee wurden im Rahmen dieser Aktion und bei dem Abmarsch der Division als marschunfähig anfallend abgegeben: 345 Pferde und Maultiere. Das angeforderte Vet.-Gerät wurde mit Lkw.-Transport durch eine kl.Kw.Kol. des Div.Nsch.Fhr.54 bei Armee-Vet.-Park 590 Vesoul geholt und am 23. und 24.7.40 an die Einheiten ausgegeben. |
| 12.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Verpfl.Amt empfängt Hafer und Mundverpflegung im A.V.L. Salins. |
| 13.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Verpflegungsausgabe in den Ausgabestellen Champagnole und Morez. Reihenfolge und Zeiten wie bisher. Da der Schlächt.-Zug das für 2 Tage erforderliche Frischfleisch nicht beschaffen kann, wird für einen Tag Rauchfleisch ausgegeben. für den Schlacht.-Zug einen großen Viehtransportwagen mit Anhänger zu beschaffen, werden beschritten, jedoch bisher ohne Erfolg. Zum Teil wird das Schlachtvieh durch einen Aufkäufer aus dem unbesetzten Gebiet beschafft. |
| 14.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Ohne Ereignisse. das zur Fortführung des Backbetriebes und zur Brotversorgung erforderliche Backgut. Schwierigkeiten haben sich bisher noch nicht ergeben. |
| 15.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Verpflegungsausgabe für 2 Tage an alle Truppenteile in Champagnole und Morez. ein neues in Champagnole eingerichtet wird. Das neue A.V.L. soll in Champagnole in der Güterhalle und dem Schuppen am Bahnhof eingerichtet werden. Damit hat das Div.Verpfl.Amt seine Ausgabestelle zu räumen. Verpfl.Amt erhält Befehl, neue Ausgabestelle in Champagnole zu erkunden und einzurichten. Die alte Ausgabestelle am Bahnhof ist zu räumen. Letzte Ausgabe am 17.7.40 dort. |
| 16.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Ohne Ereignisse. unbedingtes Erfordernis. LKW zu beschaffen. Div.Gericht: 16.7.40 1 Gefr. wegen tätl. Angriffs auf einen Vorgesetzten zu 1 Jahr u. 6 Mon. Gef. u.Dienstgradverlust Morez: 1 Uffz. wegen Widersetzung und Bedrohung zu 5 Jahren Gef. u. Rangverlust. 1 Gefr. wegen Widersetzung zu 6 Mon. Gef. 1 Gefr. wegen Plünderung zu 6 Wochen gesch. Arrest. 1 Hptfw. wegen Mißhandlung Untergebener zu 4 Mon.Gef. Tätigkeitsbericht der Kw.Werkstatt-Kompanie 54, 5.7.-2.4.1940: Am 16.7.40 wird aus Zweckmässigkeitsgründen ein Zug nach Morez verlegt und nimmt dort am 17.7.40 die Arbeit auf. Mit Befehl vom 26.7.40 wird der Zug von Morez zurückgeholt und die Kompanie marschbereit gemacht. |
| 17.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Verpflegungsausgabe für 2 Tage an alle Truppenteile. Erweiterung des Unterkunftsraumes nach Süden als nicht mehr günstig erwiesen. Sie wird daher aufgelöst, eine neue Nebenausgabestelle in Gex (Mittelpunkt der im südlichen Unterkunftsbereich liegenden Truppen) eingerichtet. Die bisher auf Morez angewiesenen Truppenteile empfangen ab 19.7.40 in der Nebenausgabestelle in Gex mit Ausnahme des Stabes der Div. und der Geb.Nachr.Abt., die künftig in Champagnole empfangen, da sie dorthin nunmehr näher gelegen sind. Für die Verwaltungsdienste bedeutet diese Änderung zwar eine erhebliche Mehrbelastung. Die Nebenausgabestelle Gex wird aus der Ausgabestelle Champagnole versorgt. Entfernung 80 km- für die Truppenteile jedoch eine Erleichterung, da sie den Paß Col de la Faucille (1350m), beim Verpflegungsempfang nicht mehr zu fahren haben. Tätigkeitsberichtfür die Zeit vom 16.7.40 mit 31.7.1940. Führer des Feldpostamtes: Feldpostmeister S e b a l d. Standort des FpA seit 7.7.40 Champagnole. Postaustausch beim Umschlagamt K 541 in Vesoul. Länge der Landwege hin und zurück 250 km täglich. Beschaffenheit der Strassen vorzüglich. Paketlastkraftwagen musste wegen Kühlerdefekt instandgesetzt werden. Das FpA befand sich vom 28.7. früh 5 Uhr bis 31.7. auf dem Marsche. Zurückgelegte Kilometer: 450. Abgegangene Päckchenbeutel = 1503 Stck " Briefbeutel = 128 " Zugegangene " = 557 " |
| 18.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Nach Mitteilung der Armee erhält die Bäck.-Komp. von der Armee-Bäckerei in Besancon 20 000 Brote am 19.7. und in Zukunft für je 2 Tage 10 000 Brote. Diese Aushilfe ist auf einen Antrag vom 17*7. zurückzuführen. wird durch eine Fw.Kol. (15 LKW) in das Heeresnebenzeugamt Rosenheim transportiert. Die Kolonne hat Auftrag, sich nach Entladung zum Heeresbekleidungsamt München zu begeben,um dort die Bekleidung, Ausrüstung und Materialien für die Division zu übernehmen. Oberzahlm.Röck von IVa, der ab 22.7.40 zur W.V.VII versetzt ist, fährt mit den entsprechenden Unterlagen nach München um den Bekleidungsempfang bis zum Eintreffen der Kolonne vorzubereiten. Er hat Auftrag, die Bekleidung für die Division zu übernehmen, die Kolonne zu beladen und dann seinen Dienst bei der W.V.VII anzutreten. Chevry: 3 Gefr. wegen Feigheit freigesprochen. 1 Gefr. wegen Dienstpflichtverletzung zu 1 Jahr u. 6 Mon. Gef. 1 Gefr. wegen Plünderung zu 9 Mon. Gef. 1 Gefr. wegen unerl. Entfernung zu 4 Jahren Gef. u. Dienstgradverlust. 22.7.40 Morez: 1 Jäger wegen unerl. Entfernung zu 3 Jahren Gef. 1 Jäger wegen Quartierdiebstahls zu 5 Jahren Gef. 1 Kan. wegen Kameradendiebstahls zu 1 Jahr u. 6 Mon.Gef. • 1 Gefr. waren Betrugs zu 3 Jahren Gef. u.Dienstgradverlust. • 1 Gefr. wegen Einbruchdiebstahls freigesprochen. 1 Feldw. wegen widernatürl. Unzucht zw.Männern 1 Jahr u. 6 von.Gef. u. Rangverlust. 26.7.40 Morez: französ. Frau wegen Beleidigung d.Deutsch.Wehrmacht zu 500.-RM Geldstrafen Gex: 1 Opion. wegen Notzucht u.a. zum Tode verurteilt; durch Oberfehlshaber des Heeres auf 5 Jahre Zuchthaus umgewand. 5.8.40 Arras: 1 Ogefr. wegen Plünderung zu 1 Mon. 15 Tg. Gef. 1 Gefr. wegen Gehorsamsverweigerung u.Bedrohung Vorgesetzter zu 1 Jahr Gef. 6.8.40 . St.Pol: 1 Obsch. wegen Plünderung zu 7 Mon. Gef. Isle les Hameaux: 1 Ogefr. wegen tätl. Angriffs zu 2 Jahren Gef. u. Dienstgradverlust. |
| 19.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Ausgabe der Verpflegung in Champagnole und Gex an alle Truppenteile für 2 Tage. ausser der Division nur wenige Korps- bezw.Armeetruppen darauf angewiesen sind, hat das A.V.L. Interesse, dass das Verpfl.Amt nicht nur 2, sondern 3 und mehr Tagessätze abnimmt. Diesem Wunsch des A.V.L. wird, soweit es möglich, ist entsprochen. sehr naher Zeit nach dem Norden Frankreichs verlegt. Einzelheiten sind nich nicht bekannt. und mit den entsprechenden Vorbereitungen beauftragt. |
| 20.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. FD/Ia- Befehl über die Verlegung der Division: Letzte Transporte bezw. Marschantritt am 3.8.40. Die nicht-mot Truppen werden auf Eisenbahntransport, die übrigen (mot) Teile werden auf Landmarsch angewiesen. Marsch mit Verpflegung für mehrere Tage ausgestattet werden müssen, erhalten die Verwaltungsdienste Befehl, beim A.V.L. für mehrere Tage Verpflegung bezw. Backmaterial zu empfangenem im Bedarfsfalle die Truppenteile genügend ausstatten zu können. alle Truppenteile für einen Tag. |
| 21.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Ohne besondere Ereignisse. ausgegeben und damit wenigstens der dringenste Bedarf der Truppenteile an diesen Bekleidungsstücken gedeckt. |
| 22.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Verpflegungsausgabe an alle Truppenteile für 2 Tage in den Ausgabestellen Champagnole und Gex. und kalte Kost geeignete Verpflegung zusammenzusteilen. ausgeben. Sie werden weiter angewiesen, Verpflegung so zu empfangen, dass sie bei Beginn des Transports bezw. der Marschbewegung mit 1 Tagessatz kalter Kost und 3 Tagessätze "Erste Ausstattung" ausgestattet sind. Soweit Laderäume vorhanden, ist dieser zur Mitnahme weiterer Tagessätze auszunutzen, da die Dauer, insbesondere des Eisenbahntransports, noch ungewiss ist. angewiesen sind, muss Vorsorge getroffen werden, dass beide Teile Feldküchen mitführen. Entsprechender Befehl ergeht an die Truppenteile. Morez: 1 Jäger wegen unerl. Entfernung zu 3 Jahren Gef. 1 Jäger wegen Quartierdiebstahls zu 5 Jahren Gef. 1 Kan. wegen Kameradendiebstahls zu 1 Jahr u. 6 Mon.Gef. 1 Gefr. waren Betrugs zu 3 Jahren Gef. u.Dienstgradverlust. 1 Gefr. wegen Einbruchdiebstahls freigesprochen. 1 Feldw. wegen widernatürl. Unzucht zw.Männern 1 Jahr u. 6 von.Gef. u. Rangverlust. |
| 23.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Verladefolge der auf Eisenbahntransport angewiesenen Truppenteile wird bekannt. Die ersten Einheiten fahren am 24.8.40 von den Einladebahnhöfen ab. Die Bäck.-Komp. wird im Laufe des 2.8. verladen werden. Sie kann damit die Versorgung der Divison mit Brot ohne Schwierigkeit durchführen, zumal der Bedarf mit jedem Tag geringer wird. Die Annahme, dass 1 Tagessatz kalte Kost und 3 Tagessätze "Erste Ausstattung" für den Bahntransport ausreichen, bestätigt sich. Es zeigt sich, dass die in Blocks zu je 100 zusammengefassten Empfangsbescheinigungen nicht sehr günstig sind. Auf Grund der geringen Zuweisung durch das OKH konnten an die Batl., Abt. mit 6 bezw. 5 selbstständigen Einheiten nur 2 Blocks ausgegeben werden. Die Batl. bezw. Abt. haben die Blocks auseinandergenommen und bestimmte Nummerngruppen an die Einheiten ausgegeben. Die Folge war, dass sich Blätter lösten, zerlesen und verloren wurden. Kleine Blocks mit 20 - 25 Empfangsbescheinigungen wären nach den gemachten Erfahrungen zweckmäßiger. Es stellte sich auch heraus, dass die Truppenteile nicht die nötige Vorsicht im Gebrauch der Empfangsbescheinigungen obwalten lassen. |
| 24.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. V.P. des Kdo. der Div. verlässt Morez auf dem Landmarsch, um im neuen Unterkunftsbereich Verbindung mit der Armee aufzunehmen. Der Intendant ist beim V.P. anwesenden Truppenteile beim A.V.L. Champagnole übernommen wird. Die Truppenteile werden entsprechend unterrichtet. vereinbart, dass auch die nach dem 27.7.40 noch für einige Tage verbleibenden Truppen, ihre gesamte laufende und die für den Marsch bestimmte Verpflegung in Gex und zwar bei der letzten Ausgabe am 27.7.40 empfangen. Damit ist das A.V.L. Champagnole wesentlich entlastet. Allerdings müssen diese Truppenteile mehrere Tage Fleischkonserven verzehren. Ebenso muss die Bäck.-Komp, beim Abrücken soviel an Vorrat haben, dass sie einen Tagessatz in den neuen Raum mitführen kann. Tätigkeitsbericht IVc 1.Geb.Div., 24.7.-4.8.1940: Der Div.Vet. fuhr mit dem Vorauspersonal des Div. Stabes am 24.7.40 voraus, während der Adjutant zur Abwicklung bis zum 30.7.40 in Morez verblieb. Am 25.7.40 wurde bis zur Zuteilung eines endgültigen Raumen in St.Pol ein vorläufiges Div.St.Qu. durch das V.P. eingerichtet. Die Division wurde dem. VII.A.K. und der 16.Armee unterstellt, Am 25.7.40 meldet sich der Div.Vet.1.Geb.Div. bei Korpsveterinär VII.A.K., Gen.Vet.Dr.Lindner, und besprach mit ihm die Einrichtung von Pfd.Sa.PI., vorhandene Vet.-Einrichtungen der Armee, Versorgung der Division auf dem Karsch, Pferde-Soll- und -Iststärken, Personalfragen. Nach eingehender Erkundung durch den Div.Vet. wurde Feuchy, 4 km südwestl.Arras als Unterkunft der Geb.Vet.Kp.54 gewählt. Da die Wahrscheinlichkeit eines längeren Aufenthaltes der Division in dem Raum Arras bestand, musste besonders auf ein zentral gelegene Unterkunft der Vet.Kp. Wert gelegt werden die in Feuchy gegeben war. Ein grosses Gehöft war als Unterkunft der Lazarettstaffel, eine leerstehende grosse Lagerhalle als Stall für die Stamm-und Vorratspferde der Vet.Kp. sehr gut geeignet. Am 28.7.40 wurde das St.Qu. endgültig nach Arras verlegt. Am 29.7.40 traf eine mot.-Vorausgruppe der Vet.Kp. ein, die in St.Pol einen Pfd.Sa.Pl. eröffnete, aufnahmebereit ab 08.00 Uhr. Am 30.7.40, 12.00 Uhr Auflösung Pfd.Sa.Pl. St.Pol und Verlegung nach Feuchy, dort aufnahmebereit ab 15.00 Uhr. Der Führer des Pfd.Sa.Pl. übernahm die Ortskommandantur Feuchy und traf Vorbereitung für die Unterbringung der nachruckenden Vet.Kp. Im Raum Morez wurde der Pfd.Sa.Pl. Tutigny nach Abrücken von G.J.R.100 und Geb.Pi.Btl.54 am 28.7.40 aufgelöst. Am 1.8.40 wurde die Geb.Vet.Kp.54 verladen. Für die noch zurückbleibenden bespannten Fahrkolonnen brauchte eine Pfd. Sa.Pl. nicht bestehen bleiben, da die Vet.Kp. der 5.I.D. die Unterkunft in Lavier übernahm und von dort aus die veterinäre Versorgung der letzten Teile der 1.Geb.Div. sicherstellte. Am 3.8.40 lud die Geb.Vet.Kp.54 in Amiens aus und marschierte in 2 Tagesmärschen in den Unterkunftsort Feuchy, dort aufnahmebereit ab 4.8.40 abends. |
| 25.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Die Ausgabe der Verpflegung stößt auf keine Schwierigkeiten. Das A.V.L. ist in der Lage, die benötigten Mengen an des Verpfl. Amt abzugeben. Bäck.-Komp. und Schlächt.-Zug eingesetzt. Unterkunftsbereichs, in dem die Division den Winter über gelegen war, einen außergewöhnlichen Umfang angenommen. Es handelt sich meist um Quartiergeber des Beherbergungsgewerbes, die ihre Anträge bei den Bürgermeistern einreichen. Es hat den Anschein, als würden viele Leistungspflichtige - auf Grund des grosszügigen Runderlasses des RM.d.J. ermutigt - die Gelegenheit wahrzunehmen um ihre Häuser usw. auf Kosten des Reiches in Ordnung zu bringen. Die Truppenteile bestreiten in den meisten Fällen die ihnen zur Last gelegten Beschädigungen. Den entscheidenden Behörden - Landräte, bezw. in letzter Instanz die Regierungspräsidenten - ist es meist nicht möglich, übertriebene Ansprüche als solche zu erkennen. |
| 26.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Morez. Die Bäck.-Komp. erhält Befehl, dass sie bereits am 1.8.40 verladen und abtransportiert wird. größerer Versorgungseinrichtungen - Bäckereien, Konservenfabriken usw. - im alten Unterkunftsbereich. für die Division trifft, aus München kommend, ein. Ausgabe an die Truppenteile ist - obwohl zwecks Freimachung der Kolonne erwünscht - nicht mehr möglich, da die Truppenteile zum Teil schon abtransportiert sind, zum Teil sind sie auf den Marsch zu den Einladebahnhöfen. Die Ausgabe der Bekleidung und Ausrüstung an die noch im Unterkunftsbereich liegenden Truppen ist auch nicht möglich, da diese mit Vorbereitungsmaßnahmen zu sehr beschäftigt sind und mit dem Umtausch der Bekleidung nicht belastet werden können. Die Kolonne wird daher angewiesen, im Verband des Div. Nachsch.Führers den neuen Unterkunftsraum zu erreichen. Morez: französ. Frau wegen Beleidigung d.Deutsch.Wehrmacht zu 500.-RM Geldstrafen Gex: 1 Opion. wegen Notzucht u.a. zum Tode verurteilt; durch Oberfehlshaber des Heeres auf 5 Jahre Zuchthaus umgewand. |
| 27.7.1940 | Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.27.7.-30-7-1940: Div.Verpfl.Amt und Schlächt.-Zug rücken ordnungsgemäß ab. Marschverpflegung durch das Div.Verpfl.Amt auszustatten. Nur die nach dem 30.7.40 abrückenden Truppenteile - es handelt sich nur um einzelne rückw. Dienste - empfangen nur die Marschausstattung beim Div.Verpfl.Amt, die laufende Verpflegung dagegen beim a.V.L. Champagnole, das von der im Unterkunftsbereich einrückenden 5.Inf.Div. übernommen wird. |
| 28.7.1940 | |
| 29.7.1940 | Tätigkeitsbericht Div.Nachsch.Fhr.54, 29.7.-26.10.1940: Verlegung der 1.Geb.Div. in den Raum Arras. Sofortiges Anlaufen der Vorbereitungen für das Unternehmen "Seelöwe". Aufgaben des Div.Nachsch.Fhr.54: A. Antransport und Lagerung der notwendigsten Versorgungsgüter in der Nähe der Einschiffungsplätze: Munition, Verpflegung, Bekleidung, Trinkwasser, Betriebstoff, Sanitätsmaterial, Geräte, Vorrats- und Bestückungswaffen. B. Vorbereitende Massnahmen 1. für Abtransport aus den errichteten Lagern und für die Verladung auf Prähme und Schiffe; 2. für die Entladung auf der Insel; 3. für die Errichtung von Ausgabestellen auf der Insel. C. Übungen. Zu A. I. Munition. 1. Das "Mun.-Lager Hofmann". a) Einrichtung des "Mun.-Lager Hofmann" im Wald bei Pernes am 25.8.40. Antransport von 750 to Jun. aus A.M.L. Brügge vom 25.8. bis 27.8.40. Durchschnittsleistung pro Lkw. und Tag: 330 km. Anfang September Antransport von weiteren 700 to Mun. aus A.M.L. Berg (bei Antwerpen), A.M.L. Walter (bei St. Omer), A.M.L. Hans (bei St. Omer), A.ML. Zedelghem und aus Wahn (bei Köln). Höchstbestand des "Mun.-Lager Hofmann": 1400 to. b) Verwaltung des "Mun.-Lager Hofmann" durch Mun.-Verwaltung Stab Div.Nachsch.Fhr. 54 (Oblt.(W) Wittig). Tätigkeit; Aufteilung der Mun. in 75 Buntpackungen (A und J) zu 10 bis 15 to für Prähme, ausserdem 5 Stapel zu je 50 to für Be-stückungsgeschütze und 7 weitere Stapel zu je 25 bis 50 to; Umlegung der Mun. innerhalb des Lagers aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse und aus Gründen der Tarnung; Nummerierung der Stapel je nach den Prähmen. Höchste Beanspruchung der Arbeitskonuandos und der Kolonnen innerhalb des Lagers. Stärke der dauernden Bewachung: 48 Mann. c) Anfang, November 1940 Abwicklung des "Mun.-Lager Hofmann", Zerlegung der Stapel und Lagerung nach Mun.-Arten, Abtransport durch Kolonnen. Durchführung der Abwicklung durch den"Halbstab Ford" siehe Fünfter Teil dieses Tätigkeitsberichtes). 2. Das Mun.-Lager in Ostende. Einrichtung an 10.9.40. Mun.-Menge: 60 to. 3. Das Mun.-Lager in Antwerpen / Fort St.Marie. Einrichtung am 30.9.40. Mun.-Menge: 260 to. II. Verpflegung. 1. Einrichtung eines Verpflegungslagers in Calais Ende August. Anfang Oktober Verlegung des Lagers nach St.Tricat (südl. Calais). Verpflegungsmenge: 425 to. Antransport durch Kolonnen aus A.V.L. Verwaltung durch I./Geb.Nachsch.-Komp. 54. 2. Einrichtung eines Verpflegungslagers in Antwerpen Mitte September. Verpflegungsmenge: 190 to. Antransport durch Kolonnen aus A.V.L. III. Bekleidung. Einrichtung eines Bekleidungslagers in Calais Emde August Anfang Oktober Verlegung nach St.Tricat. Bekleidungsmenge: 5 to. IV. Trinkwasser. Bereitstellung von Gefässen für 30 to Trinkwasser in Calais (nur für die Dauer der Überfahrt bestimmt). V. Betriebstoff. Einrichtung eines Betriebstofflagers in St.Tricat Mitte September. Betriebstoffmenge: 30 to. VI. Sanitätsmaterial. Bereitstellung von 1 to Sanitätsmaterial in Calais. VII.Waffen und Gerät. Einrichtung eines Lagers für Gerät, Vorrats- und Bestückungswaffen in Calais Mitte September. Niedergelegt waren: 70 Feldkanonen 16, 150 l.M.G., 15 l. und s.Gr.W., 500 Gewehre, 500 Fahrräder, Gasschutzgerät, Geschirre und Tragtiersättel. Antransport durch Kolonnen aus Belgien. Verwaltung durch Mun.-Verwaltung Stab Div.Nachsch.Fhr. 54. Zu I. bis VII. Die Inanspruchnahme der not. Kolonnen für den Antransport, bezw. die Umlagerung der genannten, Vorratsgüter war ebenso stark wie die Inanspruchnahme im Westen. In der Zeit vom 16.8.40 mit 10.10.40 betrug die Gesamtleistung nach Wegestrecke und beförd. Versorgungsgut: 65 979 km mit 5 237 to. Zu B. I. Vorbereitung des Abtransportes der Versorgungsgüter aus den Lagern: Genaue Einteilung jedes einzelnen Fahrzeugs auf bestimmte Stapelnummern bezw. bestimmte Mengen und Arten der sonstigen Versorgungsgüter. Beschilderung der Fahrstrecken von den Lagern in den Hafen, in Hafen selbst und von Hafen zu den Lagern. Beschilderung der Abladeplätze im Hafen. II. Vorbereitung 1. der Verladung auf die Prähme: pro Prahm war 1 Verladetrupp eingesetzt, bestehend aus 8 Mann und 1 Truppführer. Je 9 Verladetrupps unterstanden einer. Offizier. Jeder Verladetrupp hatte in 3 Stunden 18 to Versorgungsgut in einen Prahm zu verladen. Für jeden Prahm und für jede Art von Versorgungsgut wurden Verladelisten vorbereitet. Kennzeichnung der Verladetrupps durch der Nummer des Prahms entsprechende nummerierte Armbinden. Kennzeichnung der Truppführer. 2. der Entladung auf der Insel: Nach Landung auf der Insel sollten die Verladetrupps als Entladetrupps tätig sein. 3. der Errichtung von Ausgabestellen auf der Insel: Nach erfolgter Entladung sollten Ausgabestellen der verschiedenen Versorgungsgüter eingerichtet werden. Heranschaffung an die Truppe zunächst durch Mannschaftstransport. Für den möglichen Fall eines notwendig werdenden Einsatzes der Entladetrupps mit der Waffe, wurde eine Ausbildung durchgeführt. Am 29.7.40 / 12.00 Uhr rückt die Kompanie mit der Marschgruppe Lang nach dem neuen Unterkunftsraum Nordfrankreich ab. Abmarsch: 29.7.40 / 12.00 Uhr. Marschweg: Besancon - Crencensey. Tagesmarschleistung: 110 km. Abmarsch: 30.7.40 / 7.15 Uhr. Marschweg: Crencensey - Longeau - Langres -Chaumont - Joinville, mit Tagesziel Eurville. Tagesmarschleistung: 180 km. |
| 30.7.1940 | |
| 31.7.1940 | Abmarsch: 31.7.40 / 7.15 Uhr. Marschweg: Eurville - St.Dizier - Vitry -Chalons sur Marne - Reims - Fismes, mit Tagesziel Soissons. Tagesmarschleistung: 190 km. Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.: Arras Div.Verpfl.Amtes empfangen die bereits ausgeladenen Truppenteile Verpflegung im A.V.L.. Doullens. wird nach St.Pol beordert. St. pol ist Einsatzort, bereits vom V.P. erkundet. Das gleiche gilt für den Schlächt.-Zug,der ebenfalls mit dem Verpfl.Amt eintrifft. |
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