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Oberst Wilck: Seit dem 20.10.44 ist eine Zusammenlegung der Reste der 49.Inf.Div. und der verbliebenen Einheiten der 246.Volks-Gren.-Div. geplant. Die Auswirkung erfolgt vom 21. - 31.10. In die neue 246.Division werden in dieser Zeit folgende Resteinheiten eingegliedert: Gren.Regt.352 (o.II.), II./689, Füs.Btl.246, Gren.Rgt.148, schnelles Regiment v.Fritschen, Marsch-Btl. Cuppinger, Festungs-Btl. "Trier", Landesschützen-Bt1.771 und ab 5.11. M.G.Btl.54. Die einzelnen Gruppen sind nicht mehr voll kriegsverwendungsfähig. So ist das Durchschnittselter des M.G.Btl.54 über 40 Jahre. Zahlenmässig entsprechen die als "Bataillon" bezeichneten Formationen im Durchschnitt etwa einer kriegsstarken Kompanie. Aus diesen Teilen und einzelnen am Feind verbliebenen Splittern der 49.Inf.Div. entstehen bis zum 5.11. wieder die drei Infanterie-Regimenter. In diesen Tagen wird auch die Ausstettung mit neuen Waffen und Gerät vervollständigt. Des Artl.Rgt.246 wird aus 3 statt aus 4 Abteilungen gebildet: Die I.Abt. zu 8, später 12 ArtlPak. 7,5 cm oder 7,62 cm und die II. und IV.Abteilung zusammen zu 18 Rohren 10,5 cm. Die Auffü1lung der Panzerjäger, Pioniere, der Nachrichtenabteilung und der Versorgungstruppen machen keine Schwierigkeiten, da die entsprechenden Teile der 49.Division hinzukommen und eine gute Ergänzung bilden. |