| Kriegstagebuch Juni 1940 | |
| 1.6.1940 | Um 5.00 Uhr erfolgt Abmarsch des Rgt. Gegen
06.00 Uhr greifen 6 fdl.Bomber (Bristol-Blenheim) aus den Wolken stoßend
Marschkolonne aus mittlerer Höhe mit Bomben an. Nach sofort einsetzendem MG.u.Flak-Beschuß drehen alle Maschinen, ohne weitere Bomben zu werfen, nach Norden ab. 1 Mann fiel, 1 Mann verw. und Kfz. ging verloren. Das Rgt.marschiert hinter dem I.R.Großdeutschland über Esperlecques, Ardres, Gunes in neuen Unterkunftsraum: Straße Marguise - Calais (ausschl.) von Str.Kreuz 1 km nordw.Bonningues bis Str.Kreuz 600m südwestl. Beulinghem - Ou-unleserlich- Wissant - Escalles(?) - Haute Esqualles und weiter nach Osten bis zum Str.Kreuz. Auf dem Marsch keine Zwischenfälle. Eintreffen im neuen Raum gegen 13.0-unleserlich- Luftlage: vereinzelt fdl.Fliegertätigkeit. Verluste: tot 1 Mann verw. 1 Mann Rgt.Gef.Std. Sombre. |
| 2.6.1940 | Tag der Ruhe wird zur Auffrishung von Truppe
und Gerät genützt. Sonst keine Neuigkeit. |
| 3.6.940 | -unleserlich- Vorbefehl für den Abmarsch am 4.6.40 trifft um 5.40 Uhr ein. Marschbefehl für den Abmarsch am 46.40 trifft um 21.00 Uhr ein: "Leibstandarte Adolf Hitler (ohne Artl.Abt. erreicht das neue Unterkunftsgebiet (Raum Moevres - Bourbon - Marquion - Inchy en Artois) am 5.6.40 vormittags durch Nachtmarsch. Abmarsch am 4.6.40 19.00 Uhr aus jetziger Unterkunft. Marschstraße: Marguise - Desvres - Fruges - Anvn - St.Pol - Arras - Marguise(?). Ab Eintreffen untersteht die Leibstandarte vorläufig unmittelbar A.O.K.6 Die Artl.Abt. der Leibstandarte untersteht zunächst, vorübergehend für einen Sonderauftrag, dem XVI.A.K. in Com-unleserlich- Sie ist am 4.6.40 u. 5.00 Uhr in Marsch zu setzen. |
| 4.6.1940 | Marschberetschaft ist hergestellt. Truppe keine Neuigkeit. Artl.Abt.wird um 5.00 Uhr nach Combles in Marsch gesetzt. Abmarsch des Rgt.erfolgt um 18.00(?) Uhr und geht planmäßig vonstatten. Erste Teile des Rgt.erreichen neuen Raum bereits um 24.00 Uhr. Luftlage: keine Fliegertätigkeit. Verluste: keine Rgt.Gef.St.: Graincourt an Str. -unleserlich- |
| 5.6.1940 | Die Sommeschlacht hat am 4.6.40 ihren Anfang
genomme. Die Sommestellung ist in -unleserlich- Angriffen bereits an
mehreren Stellen durchbrochen worden. Die Marschbereitschaft der verst.LSSAH ist hergestellt. LSSAH hält sich bereit um über Bapaume auf Amiens oder Peronne vorgeführt zu werden. Die 6.Armee erläßt folgenden Befehl: "Das deutsche Heer hat im Zusammenwirken mit der hervorragenden Luftwaffe die erste große Entscheidungsschlacht im Westen -unleserlich-. Die sichere Grundlage für den Endsieg ist damit gegeben.-unleserlich- eine verblendete Staatsführung -unleserlich- nicht friedenswillig. Deshalb wird die deutsche Wehrmacht erneut antreten, um in einer letzten großen Schlacht dem Feind des Todesstoß zu -unleserlich-. Jeder Mann der Armee muß sich der Bedeutung dieser Schlacht bewußt sein. -unleserlich- angreifen -unleserlich-ist der Feind geschlagen. Zucht und Ordnung hinter der Front sichern die Schnelligkeit unserer -unleserlich-. Es muß ein jeder zum Sieg beitragen.gez.v.Reichenau. Luftlage: rege Fliegertätigkeit. keine fdl. |
| 6.6.1940 | Vormittag ohne Neuigkeit. Um 13.00 Uhr wird verst.LSSAH mit sof.Wirkung dem XVI.A.K. unterstellt. LSSAH greift im Rahen des XVI.A.K. in sdl.Richtung an und ist auf Straße Hernnies - Ypres - Hononcourt bis Moislain nachzuführen un geht dort in Bereitstellung. Um 16.00 Uhr erfolgt Abmarsch des Rgt. in befohlenen Raum. Rgt.Gef.Std. ab 17.00 Uhr 1km -unleserlich- Mit Weitermarsch ist am 7.6.40 zu rechnen. Artl.Abt.tritt wieder zum Rgt. Luftlage: rege eigene Fliegertätigkeit sehr vereinzelte fdl. " |
| 7.6.1940 | Gemäß Korpsbefehl wird LSSAH über Peronne(?)
und Roye zur Verfügung XVI.A.K. nachgezogen. Beginn der Bewegungen darf
nicht vor 16.00 Uhr verfolgen. Um 16.30 Uhr wird befohlener Marsch angetreten. Das Rgt.wird jedoch auf dem Marsch abge-unleserlich- und erreicht de Raum Maucourt - Hallu - Fouquescourt um weitere Befehle zu erwarten. Mit hereinziehen der LSSAH in der Nacht vom 7./8.6. zum Angriff am 8.6.40 früh ist zu rechnen. Rgt.Gef.Std.: Waldstück 1 km westl.Hattencourt. Luftlage: über der Front lebh.fdl.Aufklärungstätigkeit. Rege eigene Fliegertätigkeit. Verluste: Keine |
| 8.6.1940 | Korpsbefehlvon 01.00 Uhr: (Eing.02.40 Uhr) der
Feind hat neue Kräfte herangeführt. Ihr Auftrag kann sein -unleserlich-
den tiefen -unleserlich- des XVI.A.K. aufzuhalten, u das Abfließen der auf der übrigen Front noch weiter nördlch kämpfenden franz.Kräfte und das Bilden einer neuen Abwehrfront hinter der Aisne zu ermöglichen. Es kann aber auch damit gerechnet werden, daß -unleserlich- Feind sich im Laufe der Nacht -unleserlich- absetzen will. XVI.A.K. greift nach planmäßiger Bekämpfung der fdl.Art.-unleserlich- Feuerstellung auf die vordersten fdl.Stellungen mit Unterstützung durch Kampfflieger am 8.6. 11.00 Uhr in 2 Gruppen an, um beiderseits der Waldhöhen südwestl.Tilleloy(?) mit der ersten Gruppe (SS.-V.Div. u.3.Pz.Div.) bis zur Linie Tricot - Mery, mit der linken Gruppe (4.Pz. u.4.I.D.) bis zur Linie Straßenkreuz südostw. Cuvilly-Ressons durchzustoßen. Sollte der Gegner in der Nacht ausweichen, so ist mit hierzu beretgestellten, kampfkräftigen Vorausabteilungen sofort nachzustoßen. Leibstandarte wird hierzu 3.Pz.Div. unterstellt. Gem.Befehl der 3.Pz.Div. (auszugsweise): Trennungslinie für 3.Pz.Div.: nach rechts SS.-V.Div. Andechy (Ost) - Brücke b.L´Echilly - St-unleserlich- Ostrand des Waldes westl.Marquiillers - La Capelle - Westrand -unleserlich- - Westrand Vaux - Ostrand Tricot - Ostr.Montgerain - Ostrand St.Martin aux Bois. Nach links zur 4.Pz.Div.: Westrand Roye - Thililoy - Orvillers (West) - Cuvilly (West) - Neufvy sur Oronde (West). In vorderster Linie stellen sich bereit: LSSAH (ohne I.Btl.) mit unterstellten II./S.R.3 in Armancourt und der -unleserlich- Das Rgt. marschiert um 8.00 Uhr in befohlenen Raum. I.Btl. verbleibt als als Reserve in Melaricourt. Die Bereitstellung ist um 10.30 Uhr -unleserlich- Es werden II.Btl.westl. und III.Btl. hinter II./S.R.3 eingesetzt. Trennungslinie: Villers le Roye (I) - Ostausgang Marquillers - Ostausgang Grivillers. Einsatz der Artl.Abt. soll -unleserlich- des Art.KDr.125 erfolgen. 3.Pz.Div. befiehlt um 10.45 Uhr daß Angriff nicht stattfindet. II. u. III.Btl. verbleiben im Bereitstellungsraum bis zur Ablösung durch S.R.3. Ablösung war beim III.Btl. nicht möglich, da S.R.3 nicht eintrifft. Während der Mittags- und Nachmittagsstunden lag im Abschnitt II.Btl. -unleserlich- fdl.Artl.Feuer das einige Verluste verlangte. Um 18.00 Uhr wird LSSAH ohne II.Btl. herausgelöst und scheidet sofort aus dem Verband der 3.Pz.Div. aus und wird zur Verfügung der Heeresgruppe B in den Raum Combles - Rancourt - Sailly/Haillisel - Le Transloy - Huguevol(?) verlegt. Marschstr. Goyencourt - Fresnoy les Royes - Wattin - Hattin - Hattingcourt - Hattin chaulnes - Asservillers - brücke b.Clery in der -unleserlich- mit Eintreffen dem XXXXIV.A.K. unterstellt. Nach Eintreffen II.Btl. wird der Marsch angetreten und Zwischenziel mit vordersten Teilen um 18.00 Uhr erreicht. Kdr. -unleserlich- zum Korpsgef.Std. LSSAH wird -unleserlich- das der 1.Geb.Div. zugeteilt wird, -unleserlich-unterstellt und erhält Befehl zum -unleserlich- Vorziehen über Soissons, Villers -Coterek i südöstl.Richtung. Weitermarsch -unleserlich- gegen 21.00 Uhr angetreten werden, vorderste Teile gegen 23.45 Uhr Straß-unleserlich- 1km westl. Chaudin 8 km süd-unleserlich- Soissons erreichten. Der weitere -unleserlich- Weitermarsch der folgenden Teile des Rgt. verzögert durch erhebliche Verkehrsstörungen die in großem Umfange an der Kriegsbrücke über die Aisne westl.Soissons auftreten. Die Vorausabteilung Meyer (verst.-unleserlich- erhält den Auftrag über Villers/Coterets bis nach La Ferte Milon beiderseits der Hauptstrasse vorzustoßen und meldet um 3.30 Uhr daß I.R.124 das rechts von LSSAH eingesetzt ist, beiderseits der Hauptstr. im Wald von Domaniale(?) zur Ruhe übergegangen ist. Die Kp.erreicht bei völliger Dunkelheit über durch Bombeneinschlge teilweise zerstörte Straßen Fillers-Coterets. Angesetzte Spähtrupps stellten fest, daß der Ost-unleserlich- Unterkunftsraum. II.Btl. verlbebt bis zur Ablösung durch M.G.Btl.7, die erst nach Eintritt der Dunkelheit erfolgt, in bisherige Abschnitt. Marsch wird angetreten. Unterkunftsraum von vordersten Teilen um 22.00 Uhr erreicht. Luftlage: Rege eigene Fliegertätigkeit. Verluste: tot: 4 Mannsch. verw.: 1 Fhr., 11 Mannsch. SS.-H.Stuf.Szczeponek Regt.Gef.Std.: Le Transloy |
| 9.6.1940 | Gegen 01.00 Uhr sind alle Teile des Rgt.(ohne
II.Btl.) im Unterkunftsraum eingetroffen. II.Btl. meldet um 06.08 Uhr
daß Ablösung durch M.G.Btl.7 noch nicht erfolgt ist. Nach sofortiger Verbindungsaufnahme mit 3.Pz.Div. wird die Ablösung um 07.26 Uhr vorgenommen, sodaß II.Btl. den Marsch in den neuen Unterkunftsraum antreten kann. Heeresgruppe B befiehlt: Die Leibstandarte Adolf Hitler marschiert von Combles ostw.an Peronne vorbei über St.Quentin, La Fere, St.Gobain mit Anfang bis Coucy le Chateau. Die Standarte - vermutlich fehlt eine Seite- |
| 10.6.1940 | ...Feind geräumt ist. Rgt. blieb vor Fillers
-unleserlich- liegen, stellt mit dem
inzwischen nachgerücktem I.Btl. Verbindung her und setzte beim Morgengrauen Auftrag fort. Die Entwicklung der Lage -unleserlich- den -unleserlich- des bevorstehenden Zusammenbruch des Feindes. Vor dem Kampfabschnitt weicht der Feind nach Süden aus. Nur vor dem Abschnitt der 72.I.D. halten noch Teile der franz.11.Div. und den Höhen nordostw.Mortefontaine. Zwischen -unleserlich- und Marne sind z.Zt.keinerlei fdl.Truppen festgestellt. Auftrag für XXXXIV.A.K.: XXXXIV.A.K. erzwingt um 09.00 Uhr nach Artl.Vorbereitung, auf der ganzen Front angreifend, de Übergang über den Ourq und stößt weiter gegen die Marne vor. Ziel: Höhengelände westl.u.südwestl.Chateau-Thierry Es greifen an: rechts: 72.I.D. mit unterst.LSSAH ohne III.Btl. mitte: 83.I.D. links: 1.Geb.Div. mit unterst.III./LSSAH Auftrag für LSSAH: LSSAH stößt über den Ourq weiter gegen die Marne vor, mit dem Ziel Brückenköpfe bei Charly sur Marne und Vanteuil sur Marne zu bilden. Trennungslinien: Rechte Grenze: Villers - Coterets - La Ferte Milon - Vantereuil -unleserlich- Linke Grenze: Troisnes -unleserlich- bis Vouilly - Marigny - Str.Boissons-unleserlich- Villers(?) - Laybruf(?) bis zur Marne. Rechts: I.R.12-unleserlich- Im Morgengrauen werden 2 verst.Spähtrupps auf La Ferte Milon angesetzt die im Waldstück 4km sdl.Villers Coterets die ersten Gefangenen machten und ohne Widerstand zu finden bis an die Ausläufer der Höhen von La Ferte Milon vordringen. Hier erhielten die Spähtrupps starkes fdl.Abwehrfeuer. Zusammen mit einem Zug einer im gleichen Abschnitt aufklärenden Radf.Schw.wurde der Ort La Ferte Milon angegriffen. Der Angriff blieb jedoch im heftigen Feuer liegen. Während der Vorbereitungen eines 2.Angriffs, zu dem alle Kräfte der 15.Kp. und der Radf.Schwadron eingesetzt werden sollten, traf die Spitzenkomp.(-unleserlich-) des I.Btl. ein, die nach Einweisung die Ortschaft angreift und nach heftigem Kampf durchstieß. 15.Kp. wird in Waldstück nördl.La Ferte Milon zurückgenommen. Um 7.40 Uhr haben vorderste Teile des I.Btl. das Höhengelände 800m fdl. La Ferte Milon nach zerschlagen fdl.Widerstands besetzt. II.Btl. und Artl.Abt. werden aufgesessen hinter dem I.Btl. nachgeführt. Rgt.Gef.St.: 4km sdl.Vllers Coterets. I.(?)Btl. setzt Vormarsch ohne nennenswerten Widerstand zu finden fort. Abt.Wagner -unleserlich- 15.30 Uhr auf der Vormarschstr. nachgeführt -unleserlich-hält auf dem Marsch durch Major im Generalstab der Armee Zizmann(?) den Befehl (ohne 1.+.2.Zug) sich in den Besitz der besetzten Höhen 129 u.155 ostw. Bouillant zu setzen, um dann aus nördl.Richtung zurückflutenden Gegner den Rückzug abzuschneiden. Dieser Auftrag wird ohne eigene Verluste durchgeführt und 90 Mann werden gefangengenommen. Nach Erreichen von Vaumoise werden die eingesetzten Teile der Abt.Meyer zum Rgt.zurückbefohlen. I.Btl. war unterdessen bis zum Bachgrund l´Oignon vorgestoßen und gerät nun in starkes fdl.Abwehrfeuer. Zur Brechung des Widerstandes werden aus Artl.-unleserlich-stellungen hart nördl.Chezy die vom Feind hartnäckig verteidigte Ortschaft Veuilly und das Waldstück nordwestl. Punkt 123 unter starkes Wirkungsfeuer genommen. Zur Sicherung der rechten Flanke, da I.R.124 weit zurückhängt, die Abt.Meyer eingesetzt. Der Feind verteidigt sich hartnäckig, sein Kampf wird durch günstige Geländeverhältnisse begünstigt. Die Division befiehlt in den Abendstunden nochmals den Feind anzugreifen. Hierzu -unleserlich- das II.Btl. um 20.00 Uhr rechts neben dem I.Btl. eingeschoben. Nach kurzer, -unleserlich- Artl.Vorbereitung durch die -unleserlich-Rgt. und der II./A.R.172 wird um -unleserlich-Uhr zum Angriff in südöstl.Richtung -unleserlich- den Bachgrund angetreten. Der Bachgrund wird an einigen Stellen überschritten dann jedoch bleibt der Angriff im schweren fdl.Art.Feuer liegen. Das III.Btl. erhielt um 04.30 Uhr des Tages durch Hptm.Kreutzer vom Stab 1.Geb.Div. die erste Einweisung und sollte -unleserlich- zum Angriff gegen die Marne antreten. Es war beabsichtigt das Btl.nach Bereitstellung über eine Kriegsbrücke über den Ourq motorisiert einzusetzen, um die Eisenbahnbrücke bei Chateau-Thierry in die Hand zu bekommen. Als das Btl.mit unterstellter Bttr. s.F.H.18 und 1 Pz.Jg.Zug -unleserlich- um 12.00 Uhr den Antrittsbefehl erghalten hat, wird auf Befehl des Herrn Generaloberst v.Reichenau die Unterstellung rückgängig gemacht. Gegen 14.00 Uhr wurde auch dieser Befehl wieder aufgehoben, dem Btl.wurde befohlen mit alten Auftrag vorzustoßen und sofort hierzu anzutreten. Es ergaben sich jedoch ungeheure Schwierigkeiten. Befohlene Vormarschstraße war nunmehr von anderen Einheiten der 1.Geb.Div. belegt, erhebliche Verzögerungen und Zusammenballungen von -unleserlich- und mot.Kolonnen die -unleserlich- Marsch erreichte sein -unleserlich- Vorhut des Btl. Südwestl.Mon-unleserlich-streifen der 83.I.D. die weit zur-unleserlich- auf Feind stieß, der sich in Stärke 1 Batl. bei Torcy und Bellram zur Abwehr eingerichtet hat. Es sollte zum Gefecht angetreten werden. Gerade in diesem Augenblick trat eine bedrohliche Zusammenballung auf der unter starkem fdl.Art.Feuer liegenden Vormarschstraße ein, dadurch, das unerse -unleserlich- sich zwischen das III.Btl. schoben. Danach gelang es der 1.Kp. den Feind auf Torcy nach heftigem heftigem Kampf zurückzuwerfen. Da auf der befohlenen Vormarschstr.ein Weiterkommen nicht möglich war, wurde eine weitere Vorhut gebildet, die sich, da die Straße nach Etrepilly unter starkem fdl.Artl.Feuer lag, zu Fuß auf Etrepilly in Marsch setzte. Die 9.Kp.erreichte, schwachen Feind niederkämpfend, gegen 21.00 Uhr Etrepilly und -unleserlich- hier Verbindung mit Geb.Jg.Rgt.? auf. Ein Zug der 9.Kp. wurde nach Chateau-Thierry befohlen, der nach kurzer Zeit melden, konnte, daß Chateau feindfrei sei, in der Stadt aber fdl.Artl. Feuer lag. Die Eisenbahnbrücke war zerstört. Trotz aller Schwierigkeiten gelang es somit dem I.Btl. als ersten Truppenteil Chateau Thierry zu erreichen. Zum Schutz der rechten Flanke -unleserlich- das Btl.zurückg-unleserlich- auf den Höhen 1 km süd-unleserlich-ungen mit Front nach Südwesten zu übernehmen. Luftlage: schwache fdl.Aufklärungstätigkeit Gefangene: 2 Offz., 20 Mannsch (-unleserlich-) erbeutet wurden etwa 60 Schuß Artl.Mun. 21cm, 2000 Schuß Artl.Mun. 15cm Verluste: tot: 3 Unterf. 12 Mannsch. Verw.: 1 Fhr. 5 Unterfhr. 51 Mannsch. Hstuf.Gr? Wagner? Rgt.Gef.Std.: hart nördl.Chezy Kurze Geschichte der 72.Inf.Div. im Frankreichfeldzug: 6.Angriffstag. Überall zeigte der Feind Auflösungserscheinungen. Die Vorausabteilung Müller und Teile der neu unterstellten SS-Leibstandarte Adolf Hitler nahmen die Oureg-Brücken in La-Ferte-Milon, noch vor der Sprengung durch den Gegner, in Besitz. Durch diesen Erfolg erreichten die vordersten Regimenter (rechts I.R.124, das hinter dem linken Div.Abschnitt vorgeführt wurde, und Leibstandarte kampflos die Linie Brunetz - Veuilly- In dieser Linie leistete der Gegner starken Widerstand. Nach erneuter Angriffsvorbereitung gelang es Teilen der SS deN Abschnitt zu überschreiten, auf dem Südufer Fuss zu fassen und sich zu behaupten.. Gleichfalls überschritten im Verlauf des Angriffs II. und III./I.R.124 den Bachgrund nach Süden. Infolge starken fdl.Artilleriefeuers zogen sich jedoch beide Batl. im Laufe des späten Abends wider auf das Nordufer zurück. Ohne hiervon Kenntnis zu haben der Rgts.Kdr. mit einem Stabe und dem Res.Btl.I.R.124 in der Dunkelheit über den Bachabschnitt nach Süden und stiess bis in die Wälder nördl.Glandon in sehr starkes Feuer (Hptm.Müller). Auf Grund eines Befehls des Gen.Oberst v.Reichenau wurde das verst.I.R.266 von Villers-Cotteret zu einem Vorstoss nach Westen angesetzt, um dem vor V.A.K. stehenden Feind in die Flanke und Rücken zu fassen und damit den Angriff des V.A.K. Luft zu schaffen. Eine Vorausabteilung (Krad-Schützen und 7 Panzer Spähwagen der Leibstandarte, sowie Teile 14./266) stiess bis Crepy en Valois vor. DIe Mörserabt. und die s.(mot)Haupbitz-Abt. der Div. schossen Störungsfeuer auf die Süd- und Südostausgänge des grossen Waldes von Compiegne. Vor endgültiger Durchführung des befohlenen Auftrages wurde das Einstellen des Vorstosses befohlen und das verstärkte I.R.266 der Div. nachgeführt. |
| 11.6.1940 | Der Feind belegte bis etwa gegen 04.00 Uhr im
Abschnitt des I.u.II.Btl. sowie Rgt.-unleserlich-
mit Artl.Feuer, das einige Verluste erfordert. Die Div. gibt in frühen Morgenstunden den Befehl: Feind verteidigt im Div.Abschnitt das Südufer des Brumetz - Teuilly Abschnitt zäh. 72.I.D. Westflügel des XXXXIV.A.K. wirft am 11.6.40 die nördl.der Marne stehenden franz.Truppen über die Marne zurück, gewnnt das Nordufer der Marne und trifft Vorbereitungen zum Übergang über die Marne. Gelegenheiten zum sofortigen -unleserlich- von Brückenköpfen sind auszunutzen. Aufträge: Es greifen an: Rechts I.R.124 Links I.R.105 (-unleserlich-) LSSAH Dienstag). LSSAH bleibt im bisherigen Abschnitt liegen, bis der Angriff die Höhen -unleserlich- des -unleserlich- erreicht hat und sammelt dann mit Kfz. im Raum St.Quentin sur Allan - Dammard - Mosloy - sdl.La Ferte Milon. Es ist beabsichtigt die LSSAH beiderseits Boulouts(?) an den Marneabschnitt La Ferte sons Jouarre - Mercy vorzuwerfen. Das Rgt. hält ab sofort eine starke Vorausabteilung bereit um im vorgesehenen Streifen beschleunigt auf den Marneabschnitt eingesetzt werden zu können. Angriffsbeginn für I.R.124 und I.R.105 als sich Gegner vor dem Abschnitt des I.Btl.zurückzieht, erhält der durch 6.Kp. starkes flankierendes M.G.Feuer das gute Wirkung zeigt. II.Btl. hat mit I.R.124, obwohl dieses bereits am Vorabend Brumetz erreichte und jetzt in -unleserlich- vorgehen sollte um 9.30 Uhr noch keine Verbindung. I.R.105 dagegen um 9.30 Uhr Btl.Gef.II./Btl. und ist um 10.00 Uhr im Abschnitt des I.Btl. zum Angriff angetreten. Beide Rgt.treffen später ebenfalls noch auf starken Feindwiderstand und kommen nur sehr langsam vorwärts. Der Widerstand ist auf Verstärkung des Feindes vor dem Abschnitt des XXXXIV.A.K. zurückzuführen. Im Eilmarsch -unleserlich- Kfz.wurde die 41.I.D. (-unleserlich-) -unleserlich- der Marne geworfen. -unleserlich- gegen -unleserlich-00 Uhr Teile der I.R.105 u.124 den Bachgrund überschritten hatte, verteidigte sich der Gegner noch immer aus einer das Gelände im weiten Umkreis beherrschenden FEstung in Gandeluc. Da jedoch der -unleserlich- und Nachschubdienst erheblich gestört wurde entschloß sich der Kdr.II.Btl. diese Festung anzugreifen und den Gegner zur Übergabe zu zwingen. Mit unerhörtem Mut stürmten die zum Angriff angesetzten Männer der 5.Kp. immer wieder gegen das Bollwerk an. Es gelang ihnen bis auf wenige Meter an die aus starken Steinmauern errichtete Umfassungsmauern heranzukommen, hier aber blieb der Angriff liegen. In -unleserlich- angesetztem Angriff, unterstützt von den schweren Inf.Waffen des Btl. konnte gegen 17.00 Uhr die Widerstandskraft des Gegners gebrochen werden, nachdem der Kommandant der Festung, der nach Gefangenenaussagen mit der Pistole die Besatzung immer wieder zum Widerstand gezwungen hatte, schwer verwundet die Übergabe der Festung anbot. 3 Offz. u.115 Mannsch. wurden gefangengenommen. Um 18.30 Uhr erhäkt die Vorausabteilung Wagner en Auftrag über - Con-unleserlich- auf Montreuil vorzustoßen und -unleserlich- gegen den Marneabschnitt aufklären. Die Abt.W. steht um 20.45 Uhr -unleserlich-ulombs das feindbesetzt ist, greift an und hat sie nach kurzem, harten Kampf um 21.10 Uhr in ihren Besitz gebracht. Mit einer im Abschnitt rechts aufklärenden Radfahrschwadron wurde zwar Verbindung aufgenommen, die Schwadron übernahm währfend des Angriffes die Sicherung nach Süden und -unleserlich- der 4.Zug der Abt.Meyer klärte in Richtung Dhuisy weiter auf und bemerkte Kampflärm in den Waldstücken ostw. -unleserlich- sowie heftige fdl.Art.Tätigkeit nördl. -unleserlich-treuil. Bei Einbruch der Dunkelheit erhält die Abt.Meyer nicht weiter vorzugehen. I.u.II.Btl. haben inzwischen mit Fußgängern auf Befehl das Rgt. im Raum um Chezi(?) und nicht im befohlenen Raum sdl.La Ferte Milon gesammelt, ein heranziehen aller Kp.in den Raum sdl.La Ferte Milon hätte unnötige -unleserlich- an Zeit und Betr.Stoff gekostet. Um 23.30 Uhr treten I.u.II.Btl. den Vormarsch auf der Vormarschstr.der Abt.Meyer(?) an. Der jedoch infolge völliger Verstopfung der Straße durch Teile des I.R.105 u.124 erhebliche Verzögerungen erleidet. Verluste: tot: 15 Mannsch. verw.: 2 Fhr., 2 U 14 Mannsch. -unleserlich-stuf.Meier, E. 2.Kp. -unleserlich-stuf.-unleserlich- 2.Kp. Gefangene: 5 Offz., 258 Uffz.u.Mannsch. Rgt.Gef.Std. hart nördl.Chezy(?) Kurze Geschichte der 72.Inf.Div. im Frankreichfeldzug: 7.Angriffstag. als in den frühen Morgenstunden das Lagebild sich klärte, befahl die Division den Erfolg auszunutzen und sofort nachzustossen. Regt.Stab und I./124 setzten den Angriff von sich aus weiter fort. II. und III./124 wurden von der Division aus erneut angesetzt und I.R.105 griff über die Leibstandarte hinweg an. Durch den bisher erreichten Erfolg des I.R.124 gelang es I.R.105, den Angriff, trotz starker feindl.Abwehr, zügig voranzutragen. Dieser zügige Angriff riss im weiteren Verlauf I./124 mit vor und diese erreichte den Wald 1km nördl.Lhopotal? Ferme, dahinter das II. u.III./I.R.124. I.R.105 erreichte das Tagesziel, Rue de Paris, Gandelu, ein von den Franzosen verteidigten Stützpunkt im Rücken der Regimenter, wurde auf Befehl der Division durch die SS gesäubert. An diesem Tage führten die Regimenter einen äusserst schweren Kampf gegen einen starken und sich in einer Feldstellung geschickt verteidigenden Feind, der über sehr viel Munition verfügte. Die herausgezogene Leibstandarte (vollmot) wurde mit Teilen zur Aufklärung in RIchtung Couloms angesetzt und sollte später mit der Masse in dieser Richtung vorstossen. |
| 12.6.1940 | Um 00.45 Uhr wird Germigny vom II.Btl. erreicht
und feindfrei gemeldet. Am Nordausgang von G. befindliche Straßensperren
sowie stark zerstörte Häuser am Straßenrand machten den Weitermarsch unmöglich da sie bei Dunkelheit nicht beseitigt werden konnten. Weitermarsch wird erst bei Morgengrauen fortgesetzt. Gegen 5.30 Uhr -unleserlich- die Abt.Meyer über Dhuisy auf Mont-unleserlich- vor ohne Feindwiderstand zu finden. Der Gegner hatte sich im Schutze der Dunkelheit weiter nach Süden abgesetzt. Erst -unleserlich- Montreuil(?) leistete er schwachen Widerstand, der jedoch schnell gebrochen wurde. Nachdem Montreuil auch vom II.Btl. erreicht wurde, setzt die Abt.Meyer den Vormarsch nach Süden fort, sodaß gegen -unleserlich- die Marne im entschlossenen Vorgehen von der Abt.Meyer erreicht wurde. Vor der Abt.zurückgehender Feind -unleserlich- das Südufer der Marne und zerstörte die Brücke hinter sich. Seine Kolonnen wurden unter wirksames Feuer genommen. St.Aulge in Besitz gebracht und der sich an der gesprengten Eisenbahnbrücke hartnäckig verteidigende Gegner zum weiteren Rückzug gezwungen. Rgt.Gef.Std.: Gutshof Dhuisy -unleserlich-gegen 11.15 Uhr Verbindung -unleserlich- I.R.124 (links), das in gleicher Höhe angreift aufgenommen und mit -unleserlich- Höhe bei le Meridel 500m west-unleserlich- Wegegabel sdl.Bisselroys? und einer KG Höhe ostw.Caumont erreicht. Die -unleserlich- hat Feuerstellung auf den Höhen bezogen und bekämfte den im -unleserlich- befindlichen, und aus sdl.Richtung -unleserlich- Kräfte heranführenden Gegner mit starken Feuerüberfällen (es wurden etwa 12-unleserlich- verschoßen) die große Wirkung zeigen. Der Feind hat starke Verluste, befindet sich in einem Geländeabschnitt der vom Nordufer der Marne sehr gut einzusehen ist und so die Bekämpfung des Gegners erleichtert. Die Abt.Meyer wird um 12.30 Uhr nahdem sie ihre Aufträge in herausragender Weise und mit großem Schneid gelöst hat, herausgezogen. Das auf der Vormarschstr. nachgeführte I.Btl. wird in Dhuisy nach Südwesten über Montreuil abgebogen und erhält den Auftrag nach La Ferte sous Suare westl.des Marnebogens durchzustoßen. Beim Vorgehen erhält die Spitzenkompanie auf der Vormarschstraße Feuer vom fdl.Marneufer -unleserlich- aus -unleserlich- des Btl. gebildete Vorausabteilung stößt in Chamigny -unleserlich- Gegner wirft diesen nach kurzem Feuerkampf und erreicht unter schwachem Feindwidestand Tangucuse, wird dann zum Rgt.zurückbefohlen, da LSSAH anderen Aufgaben zugeführt werden soll. Obwohl mit Erreichen des Nordufers der Marne der Auftrag erfüllt war, -unleserlich- zur Bildung eines Brückenkopfes -unleserlich-gang durch II.Btl.? mit Unterstützung 4.(s.M.G.)/LSSAH von Höhe Moiticard?, bei -unleserlich- mittels Schnellstegen und westl. Ca-unleserlich- mittels Schlauchbooten um 16.50 Uhr -unleserlich- und zum weiteren Angriff gegen den Bahndamm im Marnebogen engetreten. Um 18.15 Uhr wird Mary? genommen, der Bahndamm erreicht und der Vormarsch weiter fortgesetzt. Durch Bildung dieses Brückenkopfes wurden die weiteren Angriffsplanungen des Nachtsen Tages merklich erleichtert, der Gegner aber daran gehindert sich im Marnebogen -unleserlich- einzurichten. Um 20.00?Uhr ergeht folgender Befehl des XXXXIV.A.K. (-unleserlich-) Leibstandarte SS Adolf Hitler scheidet aus dem Verband des Korps aus wird der Gruppe v.Kleist zugeführt. Die LEibstandarte ist bis 13.6.40 05.00 Uhr zur Verfügung der Gruppe v.Kleist um Etrepilly zum Abmarsch bereitzuhalten. Marschweg: Montreuil - -unleserlich- Bouron? - Etrepilly. Die Leibstandarte hat am 13. zwischen 4.00 und 5.00 Uhr das -unleserlich-. Das in Monthiers stehende Btl.(III.) hat Etrepilly bis 22.00 Uhr zu erreichen. II.Btl. soll bei Dunkelheit abgelöst -unleserlich- Abmarsch des Rgt. wird für de n14. 04.30 befohlen. Luftlage: Keine Fliegertätigkeit. Gefangene: 1 Offz 270 Mannschaften. Verluste: Tot: 1 Mann Verw.: 1 Fhr.+ 2 Untf. 12 Mannsch. + O.Stuf.Nothdurft. |
| 13.6.1940 | II.Btl. wird um 04.00 Uhr abgelöst. Das
Rgt.marschiert um 04.30 Uhr auf befohlenen Str.in neuen Unterkuftsraum. Ruhetag. ohne Neuigkeit. SS-U.St.Ratzdorf -unleserlich-. Luftlage: rege eigene Fliegertätigkeit. Rgt.Gef.Std.: Etrepilly |
| 14.6.1940 | Ruhetag. Auffrischung von Truppe und Gerät. Sondermeldung: "In Paris marschieren -unleserlich- heute früh deutsche Truppen ein" Die -unleserlich- auf diesem -unleserlich- von Männern der 13.Kp. z.-unleserlich- zu festlichem -unleserlich-. Kdr.III.Btl.fällt durch K-unleserlich- aus. Btl.übernimmt SS Stuf.Marks. Luftlage: rege eigene Fliegertätigkeit. Rgt.Gef.Std.: Etrepilly. |
| 15.6.1940 | Luftlage: Rege eigene Fliegertätigkei
-unleserlich- in den frühen Morgenstunden. 15.Kp.marschiert mit Sonderauftrag -unleserlich- f.Gruppe v.KLeist) nach Mont-unleserlich-irail. Sonst ohne Neuigkeit. |
| 16.6.1940 | In den frühen Morgenstunden wird LSSAH zur
Verfügung der 9.Pz. in den Raum um Paris befohlen. Abmarsch erfolgt um
10.00 Uhr über Chateau Thierry, la Manhard? Montemirail, St.Barthelemy, Ferte Gaucher in neuen Raum. Rgt.Gef.Std. Sordun (Sourdun?) südostw.Provins. Um 20.00 Uhr haben alle Einheiten Unterkunftsraum erreicht und gehen zur Ruhe über. Neuer Auftrag ist nicht bekannt. Luftlage: schwache eigen Fliegertätigkeit. Verluste: (durch -unleserlich- bei Sonderauftrag 15.Kp.) 1 Toter, 1 Verwundeter. |
| 17.6.1940 | In den frühen Morgenstunden liegt noch kein
neuer Auftrag vor. Erst nach unseriger Anfrage nach weiteren Befehlen
wird dem Rgt. durch 9.Pz.Div. -unleserlich- vorläufiges Marschziel Seus befohlen. Sofort nach Eingang des Befehls marschiert das Rgt.über Nogent -unleserlich- auf Seus. Hier wird durch Verbindungsoffz. d.9.Pz.Div. der Befehl zum Weitermarsch nach Toucy überbracht. Toucy wird um 16.00 Uhr erreicht. Das Rgt. rastet auf der Vormarschstr. bis zum Eingang weiterer Befehle. Um 17.00 Uhr wird durch Sondermeldung bekannt, daß Frankreichs Ministerpräsident Marschall Petain erklärt hat, daß Frankreich nunmehr seine Waffen niederlegenn wird. 19.15 Uhr wird der Weitermarsch auf St.-unleserlich- das mit vordersten Teilen um 21.15 Uhr erreicht wird. LSSAH wird mit sofortiger Wirkung der Gruppe v. Kleist unterstellt. Einheiten beziehen in den jetzt erreichten Räumen Unterkunft. -unleserlich- eigene Fliegertätigkeit. Rgt.Gef.Std.: St.Arnaud? |
| 18.6.1940 | Um 9.00 Uhr wird Weitermarsch nach
-unleserlich- angetreten. Nach Erreichen von Clam-unleserlich- das
Rgt.der 9.Pz.Div. unterstellt, die beschleunigten Weitermarsch über Lauf? das -unleserlich- nach Brinon, Veuilly, St.Saulge, Pouy nach Decice befiehlt. Um 13.00 Uhr wird Weitermarsch angetreten. Eigene Straßenerkundung ergab, dasß die Loire-Brücke in Decice gesprengt war, sodaß Rgt. in Pouy nach Westen abgedreht abgedreht und Weitermarsch über Veoers? angetreten wird. Nach Erreichen von Verers? wird Wetermarsch in Richtung auf Moulins befohlen. In Moulins ist mit Feindberührung zu recchnen. Rgt.ist links angelehnt an SR10, rechts offene Flanke. Bei Erreichen von Villeneuve erhält verst.15.Kp. den Auftrag, sich in den BEsitz der Brücke in Moulns zu setzen und einen Brückenkopf zu bilden. Nach Erreichen von M. wurde festgestellt, daß M. feindfrei und die Straßenbrücke kurze ZEit vorher in dem Augenblick gesprengt wurde, als ein Offz. des SR10 -unleserlich- den Auftrag -unleserlich- einen Brückenkopf zu bilden, die Brücke mit einem Kfz. befuhr-unleserlich- der -unleserlich- Eisenbahnbrücke -unleserlich- bereits im Brückenkopf durch SR-unleserlich- die 15.Kp. wurde daher um 20.00 Uhr -unleserlich-Villeneuve zurückgenommen und über -unleserlich- in V. zur Aufklärung auf Souvigny angesetzt. Gegen 13.17. Uhr erreichte 15.Kp. nach -unleserlich- Feindberührung Souvigny. II.u.I.Btl. werden auf der VOrmarschstr. der 15.Kp. nachgezogen. Marschbewegungen werden um 24.00 UHr beendet. Auftrag für den 19.6. 40: Den sich nach Süden zurückziehenden Feind zu stellen und zu vernichten. Rgt.Gef.Std.: Villeneuve, Chateau. |
| 19.6.1940 | Um 5.00 Uhr werden III.Btl. u.Artl.Abt. an
II.u.I.Btl. vorbeigezogen und mit 15.Kp. als Spitzenkp. auf St.Pourzain
angesetzt. Dem II. u.I.Btl. werden je eine 8,8cm FLak.Bttr. der I./Flak Rgt.18. unterstellt. II.Btl. hat den Auftrag von Souvigny über Trieben, -unleserlich- Rabenares, Etremil auf Gannat vorzustoßen -unleserlich- zu verhindern, daß vor dem III.Btl. zurück-unleserlich- der Feind sich in Gannat neu setzen und zur Verteidigung einrichten kann. Die 15.Kp. erreicht ohne auf Widerstand zu stoßen den -unleserlich-gang St.Pourcain. Hier jedoch erhielt sie aus einer am -unleserlich- feindlichen-unleserlich- heftiges M.G.-Feuer. -unleserlich-Ortsrand ist von fdl.Schützen stark besetzt. Nach Eröffnung des Feuers eigener Pz.Sp.Wagen zieht sich Gegner in das Ortsinnere zurück. 15.Kp.stößt nach und fühlt gegen Brücke-unleserlich- Feind hat den Westteil des Ortes geräumt und sich in den Ostteil zurückgezogen. Brücke wird vom Feind gesprengt, der -unleserlich- den Westteil unter heftiges Feuer-unleserlich-. Die 15.Kp. muß in den Häusern Deckung suchen und kann sich unter dem Feuerschutz der Pz.Sp.Wagen langsam von der Brücke lösen. Kdr.III.Btl. setzt nunmehr 10.Kp. rechts umfassend an, der es gelingt die Brücke zu erreichen, und, -unleserlich- sich -unleserlich- feststellen ließ den Gegner durch heftiges Inf Feuer auch zum Rückzug aus dem Ostteil gelingt. Die -unleserlich- meldet um 14.20 Uhr einen unversehrten Übergang über die Sioule etwa 12km sdl.St.Po-unleserlich- die Gefangennahme einer fdl.Komp. mit vollständiger Ausstattung , die sich auf dem Rückzug nach Gannat befanden. III.Btl. löst sich aus St.Poucain und stößt mit 15.Kp. als Spitzenkp.weiter auf Gannat vor. II.Btl. findet auf dem Vormarsch-unleserlich- nur sehr -unleserlich- Widerstand und -unleserlich- zahlreiche Gefangene machen, die -unleserlich- einen äußerst deprimierten Eindruck machen. Um 16.00 UHr meldet 15.Kp. Gannat feindfrei. Gegen 17.00 Uhr erreicht II.Btl. ebenfalls Gannat -unleserlich- 19.00 Uhr erhielt III.Btl. den Auftrag der -unleserlich- zwischen Alhirs? und Vormarschstr. zu sichern?. Auftrag ist um 24.00 Uhr bereit, ohne daß -unleserlich-Kampfhandlungen. Weitermarsch erfolgt nicht. I.Btl. sichert -unleserlich- II. nach Westen und Süden (offene Flanke) III.Btl. nach Osten. Keine Fliegertätigkeit. Rgt.Gef.Std.: Gannat. Gefangene: 17 Offz. 933 Uffz.u.Mannsch. Verluste: Tot - Verw. 1 Fhr - 5 Mannsch. SS.-U.Stuf.Knittel KEZ. 2 Bttr. I./Flak.Rgt.18 unterstellt. |
| 20.6.1940 | Das Rgt.erhält den Auftrag bis zur Linie
Pontaumers - Clermont Ferand, - Thiers aufzuklären, sowie vorgeschobene
Abteilung nach Riom und Maringues zu
-unleserlich-. Zur Durchführung dieses Auftrages werden II.Btl. auf Riom u.I.Btl. auf Maringues und Pont du Chateau angesetzt. I.Btl. hat in Pont du Chateau die Brücke zu gewinnen und einen Brückenkopf zu bilden. III.Btl. verbleibt als Reserve im bisherigen Raum. Während I.Btl. um 15.50 Uhr Maringues erreicht ohne auf fdl.Widerstand zu stoßen, findet II.Btl. -unleserlich- nachdem um 13.07 Uhr Aigueperse und um 14.20 Uhr Le Cheix durchschritten wurden -unleserlich- 15.40 Uhr am Nordeingang v.Riom -unleserlich- fdl.Abwehrfeuer (Inf.u.Artl.Feuer) aus -unleserlich- und aus Riom. Das Rgt.greift Riom an und wird in heftige Kämpfe -unleserlich- 1 km nördl. Pont du Chateau erhält als Spitzenkomp.das I.Btl. Feuer von -unleserlich- Höhen ostw.der Vormarschstraße und aus -unleserlich-befestigung hart nördl. Ponte du Chateau. Durch überraschenden Angriff der Spitzenkomp. (1.Kp.?) unterstützt durch 2.Kp. wird der sich hartnäckig verteidigende Gegner geschlagen und 2 Offz. und 100 Mann gefangengenommen. Brücke fällt unversehrt in unsere Hand. Pont du Chateau von uns besetzt. Um 18.10 Uhr hat II.Btl. nach hartnäckigem Kampf Riom in seine Hand gebracht. Um 19.40 Uhr befiehlt die 9.Pz.Div. daß über die Linie Riom - Pont du Chateau nicht weiter vorgegangen werden soll. Durch von Pont du Chateau auf Clermont Ferrand vorgeschobene Sicherungen wird der ostw.Clermont liegende Flugplatz festgestellt. (Karten waren seit Einsatz auf Moulins nicht vorhanden) Trotz des Befehls der 9.Pz.Div. wird 2.Kp. zum Angriff auf den Flugplatz angesetzt. Starkes fdl.l.M.G., s.M.G. u.Artl.Feuer (7,5) drohen den Angriff abzuschlagen. Zur Unterstützung der 2.Kp. werden 1 Bttr.8,8 Flak, 1 Zug 2cm Flak und 1 Bttr. 10,5cm Artl. eingesetzt. Nach wirksamer Feuervorbereitung wird erneut zum Angriff angetreten, der u.a. auch von 8 Pz.-unleserlich- wird. Der Flak und zug-unleserlich-elingt es die Panzer erfolgreich -unleserlich- wurden als der Platz gegen -unleserlich- die Hand der 2.Kp. fällt, aus-unleserlich-und von der Besatzung verlassen vorg-unleserlich- zur Verstärkung der Kp.gegen aus Riom zurückweichenden Gegner wird ein s.M.G.Zug unterstellt und nach Durchkämmen des Flugplatzes -unleserlich- Igel gebildet. Es bleibt zu -unleserlich- daß ein bei Pont du Chateau gefangener frz.Hauptmann vor Angriffsbeginn sich freiwillig als Parlamentär nach Clermont zur VErfügung stellte um die "offene" Stadt zur Übergabe aufzufordern. Er wurde jedoch beim Erreichen der franz.Linie trotz Kenntlichmachung durch weiße Flagge von frz.Soldaten erschossen. Auf dem Flugplatz wurde unübersehbare Beute gemacht u.a. 242 Flugzeuge verschiedener Typen (Potez 63-unleserlich- Morane, Breguet 67 - Curtis P36) tweileise startfertig u.unbeschädigt.) 8 Panzer, 10 LKW, 15 Flugmotoren (vergurtet?), 8 Flugzeugkanonen (vergurtet?) große Mengen an Flugbenzin, -unleserlich-, Petroleum, -unleserlich-bestände mit Bekleidung und Ausrüstung und eine Werft mit -unleserlich- Flugzeugzubehör. Nacht verläuft ruhig. Verluste: Tot 2 Mannsch. Verw 2 Fhr.* 10 Mannsch. -unleserlich-Stuf.F-unleserlich- U.Stuf Springer 2. Rgt.Gef.St.: Gannat |
| 21.6.1940 | Korpsbefehl am 21. früh (Auszug) Leibstandarte Adolf Hitler bleibt im bisher -unleserlich- Raum der 9.Pz.Div. das Rgt. Großdeutschland im Raum v.Lyon. Die beiden Rgt.-unleserlich- Sicherung der Front und -unleserlich- den Divisionen zurückgelassenen Gefange-unleserlich- u.Beutesammelstellen. Die Rgt.sind ab 21. dem XVI.A.K. unterstellt." Durch einen in den Morgenstunden angesetzten Stoßtrupp wurde um 11.45 Uhr die BEsatzung einer 2km südostw. Clermont liegenden Pulverfabrik -unleserlich-genommen, u.a. wurden 8 Waggon Pulver erbeutet. Ebenfalls im Laufe des Vormittages auf Clermnt angesetzte Stoßtrupps drangen in die Stadt ein und stellten einige Kasernen und andere militärische Anlagen fest. Die Besatzungen leisteten keinen Widerstand mehr. -unleserlich- besetzte die 3.Kp. alle militärischen Anlagen der Stadt reibungslos. 1 Generalmajor 286 Offiziere u. 4075 Mannsch. wurden gefangengenommen. Unübersehbare Beute fiel in unsere Hand. Gemäß Div.Befehl werde folgende Sicherungsabschnitte übernommen. II.Btl. dem Abschnitt Clermont-Ferrand -unleserlich- Lezuise? (ausschl.) - Thiers - Noiretable -unleserlich- Nioretable (ausschl.) bis Feurs. Gegen 22.00 Uhr sind befohlene Sicherungen eingenommen. Breite des Abschnitts etwa 85 km. Rgt.Gef.Std: Vichy? (-unleserlich- Majesti) Verluste: Tot 1 Mann |
| 22.6.1940 | Rgt.übernimmt die von 9.Pz.Div. zurückgelassene
Beute- und Gefangenesammelstellen. Feind südl.u.westl. des
Versammlungsraumes des XVI.A.K. anscheinend nur schwach und vereinzelt. Im Gebiet zwischen Mont Blanc? und Wittal-unleserlich- sollen insgesamt 9-11 frz.Div. eingesetzt sein. Absichten des XVI.A.K. XVI.A.K., der 12.Armee unterstellt geht am I.-Tag morgens aus seinem Versammlungsraum auf Grenoble und Linie Chambery - Annecy um die vom Mont Genevre, Mont Cernis? und Kl.St.Bernhard nach dem Tal der Isere führenden Gebirgsstraßen zu sperren. Hierzu beläßt LSSAH Sicherungskräfte in Stärke eines Btl. in Clermont Ferrand und zieht ihre übrigen Kräfte im Laufe des 22. in den Raum Fleurs - Meylieri/Montrond zusammen u.hält sich bereit um am I.-Tag früh nach St.Etienne anzutreten." Dieser Befehl trifft um 17.00 Uhr beim Rgt. ein.I.-Tag ist der 22.6.40. Die befohlenen Verhältnisse im jetzigen Unterkunftsraum bezgl. Sicherungsabschnitt (Beute- u.Gefangenenlager, Sicherungseinsatz in breitester Front) veranlassen den Rgt.Kdr. zur Anfrage beim Korps, ob herausziehen des Rgt. nicht -unleserlich- späterem Zeitpunkt erfolgen kann, da Ablösung bisher noch nicht eingetroffen ist,-unleserlich- zur Bewachung eingesetzten Teile -unleserlich-die Gefechtsstärke erheblich mindern. Durch Sondermeldung wird Unterzeichnung des Waffenstillstandsvertrages zwischen Deutschland und Frankreich bekannt. Antwort auf Anfrage des Kdr.ist noch nicht eingetroffen. Vorbereitungen zum Marsch in den Versammlungsraum werden getroffen. Keine Fliegertätigkeit. |
| 23.6.1940 | Da bis 9.00 Uhr noch keine Antwort auf Anfrage
des Kdr. vom Vortage vorliegt, wird der Marsch ohne II.Btl. und ohne die
zum Wachdienst eingesetzten Teile des Rgt. angetreten. Gegen 16.00 Uhr erreicht die Spitze des Rgt. Meylien? Montrond ohne auf Widerstand zu stoßen. Erst beim weiteren Vorgehen des Rgt. auf St.Etienne (zum den um 17.45 Uhr setzt -unleserlich- Zeit auf Anfrage -unleserlich- das Korps -unleserlich- Eingang des -unleserlich- um 19.45) leistet der Feind stärkeren Widerstand nördl.La Fouillouse. Rgt.Gef.Std. 2km sdl.Meylien Montrand an Straße nach Veause. 15.Kp. als Spitzenkp.erhält 2km nördl.La Fouillouse von dort errichteten Straßensperren und von den Höhen beiderseits La Fouillouse starkes fdl.Feuer. Beim Vorgehen gegen Fouillouse erfolgt ein überraschender Gegenangriff von 6 franz.Panzern. Trotz gut liegendem Feuer aus 2 Paks, die ohne Wirkung abprallten, wurde nur ein Panzer durch Treffer am GEschütz ausser Gefecht gesetzt 1 Pak wurde zusammengeschossen, 2 Mann fielen Die Panzer zogen sich jedoh wieder zurück. Ein vorgezogenes Geschütz der 10.Bttr. ist zur Unterstützung der 15.Kp. bei einem zu erwartenden 2.Panzerangriff in tellung gegangen. Ein 2.Panzerangriff erfolgt jedoch nicht. Rest der 10.Bttr. u. s.I.G.Kp. werden nunmehr zur Bekämpfung erkannter fdl.mot.Bewegungen eingesetzt. III.Btl. rückt bis vor La Fouillouse nach. 15.Kp. wird zurückgenommen und geht 2km sdl. Meylin Montrand zur Ruhe über. Um 22.00 Uhr meldet III.Btl. daß sich Gegner aus La Fouillouse zurückzieht. III.Btl. bleibt vor La Fouillouse legen und sichert nach Süden. Um 22.50 Uhr geht ein schriftlicher Befehl des Korp ein, der die Antwort auf die Anfrage des Kdr.v.22.6. enthält- Diee Antwort wurde durch Funk (einseitig befördert) bereits um 09.16 u. 10.30 Uhr übermittelt, ist aber beim Rgt. nicht angekommen, trotzdem 2 -unleserlich- seit 22.6. 20.00 Uhr ununterbrochen auf -unleserlich- Nach diesem Befehl sollte -unleserlich- bisherigen Sicherungsabschnitt verbleiben, -unleserlich- ist nun durch die Ereignisse des -unleserlich- überholt. Auftrag für den 24.6.40: "Einnahme vo St.Etienne"Gefangene: 7 Offz. 397 Mannsch. Verluste: Tot 8 Mannsch. Verw. 3 Mannsch. Rg.Gef.Std.: 2km sdl. Meylin Montrand. 2./Flak Rgt.18 scheidet aus. |
| 24.6.1940 | Am Morgen des 24.6.40 wird der Vormarsch auf
St.Etienne fortgesetzt. III.Btl. geht auf der Hauptstr. vor. I.Btl. hat
den Auftrag St.Etienne westl. zu umgehen u. über St.Genest, La Moliere von Südwesten in die Stadt einzudringen. Um 10.30 Uhr befiehlt das Korps Einstellung aller Marschbewegungen. Um 12.00 Uhr wieder neuer Auftrag: "St.Etienne ist zu nehmen." III.Btl. stößt von Westen und Osten, I.Btl. von Norden und Westen in die Stadt vor. Es wird kein Widerstand geleistet. 3.Kp. stößt durch St.Etienne durch und besetzt Südausgang. Sicherungen werden nach La Ricarmarie u.Firmary vorgeschoben, auh hier kein Widerstand. Von Firminy auf St.Just angesetzte Aufklärung stößt in St.Just angesetzte Aufklärung stößt in St.Just auf schwächeren Feind. -unleserlich- Offz.u. 40 Mannsch. werden gefangengenommen, während der Entwaffnung greifen -unleserlich-2 franz.Kampfwagen an. Ein in Stellung gegangenes Pak erhält Volltreffer, -unleserlich- 1 Mann wurden verwundet. Nach kurze Kampf zogen sich die Panzer zurück. Gegen 19.00 Uhr werde Sicherungen auf St.Etienne zurückgenommen. Sondermeldung dass Waffenstillstandsverhandlung Italien-Frankreich unterzeichnet ist. Luftlage: keine Fliegetätigkeit. Verluste: Verw. 1 Unterf. 1 Mann. Rgt.Gef.Std.: La Fouilloise, Chateau. |
| 25.6.1940 | Gemäß Waffenstillstandsvertrag tritt um 01.35
Waffenruhe ein. Alle Bewegungen sind einzustellen. Die größte -unleserlich-hat in dieser Stunde ihren ruhmvollen Abschluß gefunden. Ruhetag: Instadsetzung von Truppe und Gerät. I.Btl. übernimmt Ortskommandantur St.Etienne. |
| 26.6.1940 | siehe Vortag. |
| 26.6.1940 | siehe Vortag. Eingang eines Vorbefehls,
-unleserlich- LSSAH an der -unleserlich-parade in Paris teilnimmt. Auf Befehl der Generalgruppe B ist das II.Btl.am 28.6.40 im jetzigen Unterkunftsraum des Rgt. heranzuziehen. Clermont Ferrand -unleserlich- am 28.6.40 bos 08.00 Uhr -unleserlich-wird Zusage an die frz.Regierung -unleserlich- in Clermont Sitz der frz.Regierungs-unleserlich- soll. Sonst ohne Neuigkeit. |
| 27.6.1940 | Das II.Btl. meldet um 7.30 Uhr -unleserlich-
Abmarsch erfolgt ist. Das Btl. befindet sich auf dem Marsch nach Fleurs,
erreicht -unleserlich- um 13.00 Uhr und bezieht Unterkunft. Ohne Neuigkeit. |
| 28.6.1940 | wie Vortag. |
| 29.6.1940 | wie Vortag. Instandsetzung des Geräts zur Teilnahme an der Parade -unleserlich- fortgesetzt. |
| 30.6.1940 | wie Vortag. Auf Befehl der 12.Armee aind alle sdl. der Demarkationslinie eingesetzten deutschen Truppen herauszuziehen. LSSAH marschiert am 4.7.40 aus bisherigem Raum in den Raum Montais Eng-unleserlich- Marschbereitschaft wird hergestellt. Abmarsch wird für den 4.7.40 um 4.00 Uhr befohlen. |
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