1.Gebirgsdivision
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Kriegstagebuch November 1940
1.11.1940
Tätigkeitbericht IVb Monat November,Dezember 1940:
Im Beginn der Berichtszeit wurde der Stab der 1.Gebirgsdivision mit dem Geb.Jäg.Rgt.98 und Teilen der Geb.Nachr. Abt., der Pioniere
und rückwärtigen Dienste, darunter der Geb.San.Komp. 2/54 (mot.) und des Krankenkraftwagenzuges 2/54 in den Raum um Besancon verlegt.
Das Geb.Jäg.Rgt.99, Geb.Art.Rgt.79 und sämtliche übrigen Truppenteile und rückwärtigen Dienste der Division verblieben im Raume um
Bethune, Lillers, St.Omer und Hazebrouk in Nordfrankreich.
Dem nach Süden verlegten Divisionteil wurden das Jnf.Rgt. Grossdeutschland sowie 2 Nebelwerfer Abt. und 2 Pionier-Batl. unterstellt.
Diese Einheiten hatten sich für eine Spezialaufgabe im Kampf um natürlich- und künstlich besonders befestigte Stellungen zu üben.
Die im Norden verbliebenen Truppenteile hatten sich zur Ueberwinterung, nur mit Besatzungsaufgaben betraut, einzurichten. Sie wurden
erst Ende Dezember in dem Raum um Besancon nachgezogen.
1.) Südgruppe: Die vorbereitenden Massnahmen betrafen in erster Linie den Truppensanitätsdienst. Die Schulung der San.Dienstgrade und
Krankenträger, sowie bergunerfahrener San.Offiziere, wurde unter ständiger Beteiligung an den Uebungen der Truppe besonders im
Hinblick auf Bergung aus schwierigem Fels und aus Festungsanlagen verschiedener Art durchgeführt. Neben dem praktischen wurde
theoretischer Unterricht unter Wiederholung wichtiger Kapitel aus dem San.Schullehrplan und unter Hinzufügung ausgewählter Fragen der
Tropenmedizin erteilt.
Die Geb.San.Komp.2/54 (mot.) befasste sich unter dauernder Schulung des Gebirgszuges besonders mit den aufgaben des Gebirgskrieges.
Die schon im Frieden entwickelten Spezialmethoden der Bergung aus Feld wurden eingehend geübt und täglich als Lehrvorführungen für
San.Offiziere und San.Dienstgrade der unterstellten Flachlandtruppen ausgebaut. Unterricht und Wiederholungskurse an Angehörige der
Einheit wurden laufend abgehalten. Die vorbereitenden Massnahmen erstreckten sich ferner auf Bereitstellung zusätzlichen San.-Geräts,
wie Tornisterfiltergeräte, Krankentragenfahrgeräte, Aufstellung des Solls an Medikamenten una überplanmässige Vermehrung von für
einen Einsatz erfahrungsgemäss besonders gebrauchten Artikeln.
Ferner wurde der Gebirgszug der Geb.San.Komp. 2/54 mit dem nötigen hochalpinen Bergungsgerät ausgestattet.
Der Bestand an San.Dienstgraden des Geb.Jg.Rgt.98 wurde durch einige besonders bergerfahrene Leute des San.Ers.Truppenteils ergänzt.
Nordgruppe: San.Dienstgrade und Krankenträger der Truppe wurden beim Feldlazarett 54 und der Geb.San.Komp. 1/54 in San.Schul- und
Wiederholungslehrgänge zusammengefasst. Die San.Dienste bildeten in besonderen Kursen ihre Angehörigen weiter.
Besondere vorbereitende Massnahmen waren bei dieser Gruppe nicht zu treffen.
2.) Fehlanzeige.
3.) Die San.Dienste beider Gruppen der Division waren als Ortslazarette dauernd eingesetzt. Nach Verlegung der Nordgruppe in dem Raum
um Besancon Ende Dezember wurden die hierher geführten San.Dienste ebenso sofort wieder als Ortslazarette eingerichtet.
Die Verhältnisse in örtlicher und hygienischer Hinsicht waren für den Einsatz der San.Dienste stets günstig.
Infolge der günstigen Erfahrungen, die die Division weiter mit der Aufteilung der grössten Teile eines Krkw.Zuges bei den Rgt., Batl.-
und Abt. gemacht hatte, wurde daran festgehalten. Der eine der Krankenkraftwagenzügear stets mit Teilen bei den Ortslazaretten eingesetzt.
Der Abschub der Kranken von der Truppe zu den Divisionssanitätseinrichtungen und von diesen zu denen der Armee war dadurch stets bestmöglichst
gewährleistet. Die teils grossen Entfernungen wurden dadurch rasch überbrückt und wesentliche Schwierigkeiten infolge der straffen
Benzinkontingentierung vermieden.
4.) Dem Gesundheitszustand bei der Truppe wurde besonderes Augenmerk zugewendet. Die Einrichtung von Ortskrankenstuben mit Aufstellung von
Krankenbetten wurde bei allen Einheiten erreicht. Regelmässig wiederholte Gesunheitsbelehrungen und Besichtigungen wurden durchgeführt.
Auf die Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten wurde besondere Mühe verwandt, für ausreichende, dauernd bereite Sanierungsmöglichkeit in
jeder Ortskrankenstube Sorge getragen.
Die Unterbringung sämtlicher Einheiten der 1.Gebirgsdivision und der unterstellten Truppenteile war in beiden Räumen während der Berichtszeit
gut, manchmal sehr gut, nur in vereinzelten Fällen mässig. Ein Verg1eich mit den Winterguartieren des Vorjahres im Ahrtal und der Eifel fällt
entschieden zugunsten der jetzigen aus.
Erfahrungen mit Baracken und Zelten wurden nicht gemacht.
Sämtliche Truppenteile der Südgruppe wurden mit T.A.B.Impfstoff gegen Typhus-Paratyphus geimpft, ebenso wurde die Pockenwiedemolungsimpfung
vollständig durchgeführt. bei der Nordgruppe wurden restliche Typhus-Paratyphusimpfungen vorgenommen. Besondere Erfahrungen wurden dabei
nicht gemacht. Impfreaktionen stärkeren Grades traten ganz vereinzelt auf. Sie klangen durchwegs nach einigen Tagen ohne Behandlung ab.
Die zahnärztliche Versorgung wurde unter dauerndem Einsatz der zur Verfügung stehenden Zahnärzte der Division unter Hinzukommandierung von
Zahnärzten, die als Jäger Dienst bei der Truppe tun und einigen Dentisten, soweit als nur irgend möglich ausgebaut. Anfertigungsmöglichkeit
einfachen Zahnersatzes wurde geschaffen.
Trotz aller Vergrösserungen sind auch in der Berichtszeit die Zahnstationen überlastet gewesen. Es konnte dem Bedürfnis der Truppe unter
Herangehen an die Höchstleistungsgrenze der Zahnstationen gerade noch entsprochen werden. Die Benützung der Zahnbehandlungssteilen der Armee
wurde möglichst eingescnränkt.
5.) Die Nachschubfrage an San.Material und San.Gerät bot keinerlei Schwierigkeiten. In letzter zeit macht sich eine Verknappung an Kondomen
bemerkbar. Eine Steigerung der Geschlechtskrankenzahl kann infolge der Kürze der Zeit noch nicht festgestellt werden.
6.) Fehlanzeige.

Tätigkeitsbericht Feldpostamt 54.
für die Zeit vom 1. bis 15.11.40
Führer des FpA : FpM S e b a l d
Standort unverändert : Bethune
Postaustausch unverändert : Lille
Der zum FpA kommandierte OPSch Ehrich ist seit 13.11. zum FpA versetzt.
Der zum FpA versetzte Hwchtm. K a r l ist am 14.11. beim FpA eingetroffen.
Beim Lkw musste die Zündvorrichtung wieder instandgesetzt werden. Der Zustand der übrigen Kfz ist zufriedenstellend.
Die Einheiten haben sich im Oktober ausreichend mit Wertzeichen versorgt. Die Nachversorgung kann als gesichert
betrachtet werden.
Die Teilung der Division hat eine wesentliche Verkehrsminderung verursacht. Der Rückgang beträgt bei den
Päckchen etwa 40 %, bei den Briefen aus der Heimat 17 %, nach der Heimat 32 %.
Eingegangene Briefbeutel : 219
abgegangene        "     : 105
eingegangene Päckchenbeutel 2145
abgegangene        "        1413
2.11.1940  
3.11.1940
Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div. 3.11-9.11.1940:
Der mit dem Empfangskommando zum Heeresbekl.Amt entsandte Mitarbeiter des Div.-Intendanten nimmt am 4.11.40 von dort sofort Verbindung
mit dem zuständigen Referenten im OKH auf. Aber auch dadurch wird, obwohl der Referent im OKH über dem künftigen Einsatz der Division
informiert ist, vorerst nichts erreicht, da zuerst mit dem Heeresintendanten Verbindung aufgenommen werden muss. Um die Kletterschuhe
auf alle Fälle sicherzustellen, nimmt der Mitarbeiter Verbindung mit dem stellv.Gen.Kdo.VII.A.K.auf. Das stellv.Gen.Kdo. erklärt sich
bereit, für den vorgesehenen zweck die Kletterschuhe aus Verfügungsbeständen dann bereit zu stellen, wenn der Empfang beim Heeresbekl.Amt
vom OKH abgelehnt wird. Am 4.11.40 nachmittags erhält das Heeresbekl.Amt Bescheid durch das OKH, dass die Ausgabe der Kletterschuhe
genehmigt wird. Der Empfang wird sofort durchgeführt.
Am 8.11.40 findet Besprechung des Armeeintendanten beim AVL Besancon statt, an der die Intendanten des XXXXIX.A.K., der 5.I.D., der
1.Geb.Div. mit Mitarbeitern teilnehmen. Nach der Besichtigung des AVL werden sämtliche Versorgungsgebiete des Verwaltungszweiges
besprochen. Unmittelbare Auswirkungen auf die Tätigkeit der Abt.IVa hat diese Besprechung nicht, da die Division infolge fehlens der
Verwaltungsdienste versorgungsmäßig auf Armeeeinrichtungen bezw. Auf Einrichtungen der 5.I.D. angewiesen ist. Armeeintendant gibt einer.
Überblick über die Lage in der Viehversorgung und begründet die Maßnahme, dass die Viehbeschaffung aus dem Lande den Schlächt.-Zügen
nicht mehr gestattet ist, sondern Bereitstellung durch den Bezirks-Chef C in Dijon erfolgt. Die Bekleidungslage erfordert eine sorgfältige
Überwachung der Bekleidungswirtschaft bei den Truppen. Der Div.-Intendant trägt dem Armeeintendanten die besonderen Umstände hinsichtlich
des Nachschubs an Gebirgssonderbekleidung vor und bittet eingehende Anforderung der Division nicht zu kürzen, da tatsächlich die
Bergbekleidung der Truppenteile nicht in übermäßig gutem Zustand ist. Der Verschleiß bei den schweren Übungen ist sehr gross.
Allmähliche Verbesserung des Bekleidungszustandes ist dringend erforderlich.

Tätigkeitsbericht der Kw.Werkstatt-Kompanie 54, 5.7.-2.4.1940:
Mit Div.Tagesbefehl vom 3.11.40 wird der Zug am 4.11.40 nach Salins verlegt und ist am 5.11.40 aufnahmebereit.
Die Kompanie mit ihrem Hauptteil verbleibt weiter in Lens bei 1.Geb.Div. Stab Wintergerst.
4.11.1940  
5.11.1940  
6.11.1940  
7.11.1940  
8.11.1940  
9.11.1940
Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.9.11.-23.11.1940:
Besancon.
Am 18.11.40 erhält die Division Bekleidung, Ausrüstung und Werkstoffe vom A.Bekl.L.Dijon, am 22.11. die angeforderte Gebirgsbekleidung
aus München. Die Abholung beim Heeresbekleidungsamt München wird durch LKW der Division durchgeführt, da der Transport mit der
Eisenbahn erfahrungsgemäß sehr lange dauert und neue Bekleidung dringend benötigt wird. Die dauernden Abträge der Truppenteile auf
möglichst rasche Zuweisung der Bekleidung und Ausrüstung veranlassen dazu, dass bei einigen Truppenteilen unvermutet der
Bekleidungszustand geprüft wird. Es zeigt sich, dass die Berichte der Truppenteile nicht übertrieben waren, insbesondere konnte
festgestellt werden, dass die neuere Bekleidung aus der Heimat lange nicht mehr so dauerfest ist, wie die alten Stücke. Sehr schlecht
waren zum Beispiel neugelieferte Stiefel, von denen ein Teil schon nach kurzer Zeit kaum mehr zu gebrauchen ist.
Der Div.-Intendant wird auf Grund einer Verfügung des OKH von Intendanten der 1.Armee aufgefordert, zu berichten, warum das
Empfangskommando für die Kletterschuhe entgegen einem Erlass ohne vorherige Zustimmung des OKH zum Heeresbekleidungsamt München fuhr,
in der Meldung werden die Gründe dargelegt. Insbesondere war es die gebotene Eile (3 wöchige Übungsdauer war vorgesehen), die den
Div.-Intendanten veranlasste, das Empfangskommando auf eigene Verantwortung in Marsch zu setzen. Hätte die Abt.IVa der Division die
Kletterschuhe nicht oder nicht rechtzeitig zur Verfügung stellen können, so wäre das vom Div.Kdeur. nicht verstanden worden.
Er hätte vielmehr auf mangelnde Arbeit seitens des Div.-Intendanten schliessen müssen. Ein Vortrag beim Divisionskommandeur über den
Befehl zur Rechtfertigung wegen der Entsendung des Empfangskommandos wurde unterlassen, weil der Kommandeur sicher die weitverbreitete
Ansicht vertreten hätte, dass derartige Dinge nur möglich sind, weil es genügend wehrmachtbeamte gibt, die den Belangen der Truppe
völlig fremd, wenn nicht ablehnend gegenüber stehen.
Die am 2.11.40 beantragte Verpflegungszulage wird vom Oberkommando des Heeres gemäß Arneeintendant 1 vom 18.11.40 Nr. 589/40 geheim
abgelehnt. Trotz der Ablehnung des auf dem Verwaltungsdienstweg borgelegten Antrages und in Kenntnis der allgemeinen Versorgungslage
entschliesst sich der kommandierende General auf Anregung der Division zu einem neuen Antrag gleichen Inhalts auf dem Truppendienstweg.
Durch besondere Zuteilungen an Schokolade, Uhren usw. von Seiten französischen Firmen unter deutscher Kontrolle kann der Warenbestand
der Markendenterei der Division wesentlich bereichert werden. Die sehr billigen Waren werden von der Truppe gerne gekauft.
10.11.1940  
11.11.1940  
12.11.1940  
13.11.1940  
14.11.1940  
15.11.1940  
16.11.1940
Tätigkeitsbericht Feldpostamt 54.
für die Zeit vom 16. bis 30.11.40
Führer des FpA : FpM S e b a l d.
Standort und Postaustausch unverändert.
FpS Prestel ist ab 2.12. beurlaubt mit dem Auftrage, sich bei der Kraftfahrers.Abt.VII München zur Entlassung zu melden.
Eingegangene Briefbeutel : 237
abgegangene        "       105
eingegangene Päckchenbeutel 1755
abgegangene        "        1099
17.11.1940  
18.11.1940  
19.11.1940  
20.11.1940
Div.Gericht:
Besancon: 1 Obgfr. wegen unerl. Entfernung zu 4 Jahren Gef.u. Rangverlust.
          1 Obkan. wegen Gehorsamsverweigerung zu 6 Jahren Gef. u. Rangverlust.
          1 Obgren. wegen unerl. Entfernung zu 5 Wochen gesch. Arrest.
21.11.1940  
22.11.1940  
23.11.1940  
24.11.1940
Tätigkeitsbericht IVa 1.Geb.Div.24.11.-14.12.1940:
Besancon.
Neuzuteilung: Pion.Regt.620 mit Pion.Batl.45 und 51 Die beiden Bataillone sind nicht versorgungsmässig zugeteilt.
Im H.V.Bl.40 Teil C Ausschr.1139 wird die Umstellung der Buchung in den besetzten Gebieten auf die Landeswährung befohlen.
Diese Massnahme sollte eine Erleichterung für die zahl- und Nebenzahlstellen bedeuten, ist aber nach Ansicht fast aller
Batl.- bezw.Abt.Zahlmeister eher das Gegenteil,zumal die Abrechnung mit der Abrechnungsintendantur doch in Reichsmark gefordert
ist.
Die Kürzung der Verpflegungssätze ab 1.12.40 nach Erlass Oberkommando des Heeres /Gen.st.d.H./Gen.Qu vom 21.11.40 Abt.Iva
Az.I/804 Nr.I/2924/804 wird von den Truppenkommandeuren nicht günstig und mit dem notwendiger. Verständnis auf genommen.
Zum Teil mag daran schuld sein, dass in Presse- usw. Berichten immer davon die Rede ist, dass das Vaterland über genügend
Lebensrnittel verfügt, und so die Notwendigkeit der Kürzung der Portionssätze nicht verstanden wird. Das als Ersatz für die
entfallenden Fleischmengen vorgesehene Bratlingspulver ist beim Armeeverpflegungslager auf das die Division angewiesen ist, nicht
vorrätig. Die Einschränkung des Betriebsstoffverbrauchs wirkt sich dahin aus,dass die Fahrten zum Empfang der Verpflegung
eingeschränkt werden und soweit als möglich Bespannfahrzeuge dafür verwendet werden müssen. Der auf dem Truppendienstweg an das
Oberkommando des Heeres geleitete Antrag auf Gewährung einer Verpflegungszulage wird nunmehr auf die Dauer von zunächst 4 Wochen
genehmigt. Was vorausgesehen wurde, ist eingetroffen.Ein Antrag der auf dem Verwaltungsdienstweg vorgelegt wurde,wird abgelehnt,ein
mit gleichem Ziel auf dem Truppendienstweg vorgelegter Antrag wird genehmigt. Das unter solchen Umständen die Arbeit der
Verwaltungsdienststellen seitens der Truppen-Kommandeure als nicht erfolgreich angesehen wird,darf nicht verwundern.
Es ist ganz klar, dass derartige Dinge sich nachteilig auf die Zusammenarbeit zwischen Truppe und Verwaltung auswirken müssen.
Dieses Beispiel hat um die Erfahrung reicher werden lassen, künftig derartige Anträge nur auf dem Truppendienstweg vorzulegen.
Der von den Truppenteilen angemeldete Bekleidungsbedarf wird zeitgerecht zum 14.12.dem Generalkommando vcrgelegt.
Am 14.12.40 wird bei einer Quartiermeister-Besprechung bekanntgegeben, dass die im ursprünglichen Unterkunftsbereich verbliebenen
Teile der Division (Truppen der 1.Gebirgs-Division (Stab, Wintergerst)noch vor Weihnachten nachgezogen werden. Im bekanntgewordenen
Unterkunftsraum wird sofort eine Erkundung der möglichen Einsatzorte der Verwaltungsdienste durchgeführt.4 Tage vor dem
voraussichtlichen Eintreffen der ersten Teile wird der Unterkunfsabereich wesentlich geändert, sodass die Vorarbeiten für den Ansatz
der Verwaltungsdienste hinfällig sind und neu begonnen werden müssen.
25.11.1940  
26.11.1940  
27.11.1940  
28.11.1940  
29.11.1940
Div.Gericht:
1 Kan. wegen fahrl. Körperverletzung u.a. zu 5 Wochen gesch. Arrest
1 Gren. wegen mil. Diebstahls zu 1 Jahr Gef.
   
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