7.Panzerdivision
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Kriegstagebuch August 1940
1.8.1940
Nachlaß Ortlepp.
Kav.Schtz.Rgt.6.2)

Ab Anfang August wurde die planmässige Ausbildung für den Einsatz gegen England in beschleunigtem Tempo weitergeführt. Geländebesprechungen der Offiziere
an der Somme und Seine schärften den Blick der jungen Offiziere.
Das II./Inf.Rgt.30, dessen Motorisierung durchgeführt werden sollte, trat in ein Kartellverhältnis zum II./Schütz.Rgt.6, um eine schnelle Umbildung der
Infanterie zu einer motorisierten Waffe zu sichern. Fahrlehrer und Schirrmeister weihten die Infanterie in den Dienstbetrieb motorisierter Einheiten ein.

Für den ab 28.Juli beurlaubten Oberstltn.Junck führte Obltn.Driver vertretungsweise das II.Bataillon, bis die Führung am 10.August Hauptm.Schmidt
übertragen wurde. Nach Rückkehr von Heimaturlaub übernahm Oberstltn.Junck am 20.August die Geschäfte des Bataillonsführers wieder und zugleich auch für
den beurlaubten Regimentskommandeur, Oberst von Unger, die Führung des Regiments.
Beim I.Bataillon trat am 15.August ein Kommandowechsel ein. Major von Paris übergab vor dem versammelten Offizierkorps des Bataillons die Kommandogewalt
des I.Bataillons an den von der Panzertruppenschule Wünsdorf zum Regiment versetzten Hauptmann Stroebe.
Major von Paris trat mit Wirkung vom 19.August als Taktiklehrer zur Panzertruppenschule Wünsdorf über. Nur schweren Herzens ging er von den liebgewonnen
Kameraden, mit denen er Freud und Leid in Krieg und Frieden geteilt hatte. Er verabschiedete sich von den Bataillonsangehörigen durch einen in herzlichen
Worten gehaltenen Tagesbefehl.

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
15.8.1940
Nachlaß Ortlepp.
Kav.Schtz.Rgt.6.2)

Beim I.Bataillon trat am 15.August ein Kommandowechsel ein. Major von Paris übergab vor dem versammelten Offizierkorps des Bataillons die Kommandogewalt
des I.Bataillons an den von der Panzertruppenschule Wünsdorf zum Regiment versetzten Hauptmann Stroebe.
Major von Paris trat mit Wirkung vom 19.August als Taktiklehrer zur Panzertruppenschule Wünsdorf über. Nur schweren Herzens ging er von den liebgewonnen
Kameraden, mit denen er Freud und Leid in Krieg und Frieden geteilt hatte. Er verabschiedete sich von den Bataillonsangehörigen durch einen in herzlichen
Worten gehaltenen Tagesbefehl.
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
26.8.1940
Nachlaß Ortlepp.
Kav.Schtz.Rgt.6.2)

Die Ausbildung und die Geländeübungen mit verbundenem Gefechtsdienst fanden ab 26.August eine Unterbrechung.
Die 7.Panz.Div. sollte in dem vom Oberkommando des Heeres gedrehten Film über den gesamten Westfeldzug mitwirken und hierzu den Sommeübergang darstellen.
Am 26. August wurden daher Teile des Regiments unter der Führung von Oberstlt.Junck an die Somme verlegt. Am 27. und 28.August wurde der Übergang eines
vom Regiment aus allen Kompanien zusammengesetzten Bataillons über die Somme, sowie der weitere Angriff bis zur Herstellung des Brückenkopfes und bis zum
Antreten des Panz.Rgts.25 zum Vorgehen auf Le Quesnoy vorgeführt und gefilmt.
Nach Beendigung der Aufnahmen wurden die von allen Einheiten kommandierten Führer, Schützen und Fahrzeuge in ihre Unterkunftsräume an der Seine zurückverlegt.
Nach Eintreffen von 526 Mann Ersatz am 6.August, von weiteren 23 Mann am 30. September und einer Reihe von Unterführern am 31. August war die volle
Kampfverwendungsfähigkeit des Regiments sichergestellt.
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Quellen:
2) BAMA N 787/111